Pöbeleien und Handgreiflichkeiten

Fans von Frankfurt und Gladbach gerieten im Zug nach Kassel aneinander

Treysa. Zu Auseinandersetzungen mit der Polizei und Fußballfans von Eintracht Frankfurt kam es am Samstag kurz vor sieben Uhr auf dem Bahnhof von Treysa.

Der Grund: Im Zug von Frankfurt nach Kassel waren etwa 100 Fußballfans mit einer Gruppe von 15 Fans von Borussia Mönchengladbach aneinander geraten. Dabei soll es nach Angaben des Bundespolizeisprechers, Klaus Arend, zwischen den beiden Fangruppen zu Pöbeleien und Handgreiflichkeiten gekommen sein. Ob es dabei auch zu Straftaten gekommen ist, konnte Arend nicht sagen.

Angesichts der Lage entschied die Zugbegleiterin, die Fahrt in Treysa zu beenden. Dort wurden die Fußballfans von 25 Beamten der Polizei aus Schwalmstadt, dem Schwalm-Eder-Kreis, Eschwege, Stadtallendorf und der Bundespolizei erwartet.

Alle Reisenden, die nicht zu den beiden Fangruppen zählten, setzten ihre Fahrt mit etwas Verspätung mit der Hessischen Landesbahn in Richtung Kassel fort. Nachdem sich die erhitzen Gemüter abgekühlt hatten - ein Sprecher der Schwalmstädter Polizei berichtete, die Fans seien zum Teil angetrunken und aggressiv gewesen - wurden die Fußballfans gegen 9.30 Uhr mit dem Zug in Begleitung einiger Polizisten nach Frankfurt zurückgebracht.

Warum die Frankfurter Fans auf dem Weg nach Kassel waren, konnte sich der Bundespolizeisprecher nicht erklären. Denn die Eintracht spielte am Samstag im eigenen Stadion gegen Hoffenheim. Arnd vermutet, dass sich die Fans mit anderen in Kassel treffen wollten.

Die Ermittlungen der Bundespolizei sind noch nicht abgeschlossen.

Rubriklistenbild: © dpa

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