Schüler und Lehrer blieben unverletzt

Feuer im Schwalmgymnasium in Treysa: Brand im obersten Stockwerk gelöscht

Treysa. Im Schwalmgymnasium in Treysa ist am Freitagmittag ein Brand ausgebrochen. Feuerwehrleute löschten das Feuer im Kunstraum im Obergeschoss des Altbaus.

Der Artikel wurde aktualisiert um 15.36 Uhr - Einsatzkräfte der Schwalmstädter Wehren verschafften sich mit Atemschutz über eine Drehleiter Zugang zu dem Kunstraum im Dachgeschoss des Altbaus. 

Vorangegangen waren laut Einsatzleiter Stefan Kürschner Sanierungsarbeiten im Dachgeschoss des Treysaer Gymnasiums. „Im Zuge der Schweißarbeiten, durch die Träger eingearbeitet werden sollten, ist Dämmmaterial der Dachdämmung in Brand geraten. Die Bauarbeiter versuchten zunächst, mit dem Feuerlöscher Herr der Lage zu werden, konnten die Flammen aber nicht löschen“, so Einsatzleiter Kürschner. Kurz darauf löste dann der Feueralarm aus und umliegende Feuerwehren eilten zum Einsatzort. Insgesamt waren die Wehren aus Treysa, Ziegenhain, Dittershausen und Florshain mit etwa 30 Einsatzkräften vor Ort.  "Bei den Schweißarbeiten ist im Kunstraum der  Brand entstanden", erklärte Christoph Rehbein, stellvertretender Leiter der Schule. 

Bereits 2011 hatte es im Schwalmgymnasium gebrannt

Für das Treysaer Gymnasium ist das nicht der erste Brand. 2011 brannte der naturwissenschaftliche Trakt an einem Samstag völlig nieder. Die Rauchsäule über Schwalmstadt war damals kilometerweit zu sehen. Mit 100 Einsatzkräften und 21 Fahrzeugen konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teile des Schulgebäudes verhindern. Zwei Feuerwehrmänner wurden damals bei dem Einsatz verletzt. 

Nach mehreren Stunden Löscharbeiten war der Großbrand erst unter Kontrolle und wurde schließlich bis Mitternacht abgelöscht. Die Mensa musste damals mit Löschwasser geflutet werden. Im Klinkerbau und der Turnhalle waren die Scheiben durch die Hitze geplatzt. Das Gymnasium musste anschließend den Betrieb teilweise über mehrere Tage einstellen und den Unterricht in die Schule im Ostergrund verlegen. Provisorisch wurden anschließend über mehrere Jahre hinweg Teile des Unterrichts in Bürocontainern auf der ehemaligen Brandstelle ausgeführt. 

Beim jetzigen Brand scheint der Schaden deutlich niedriger auszufallen. Es gebe keine Verletzten, da sich alle Beteiligten vorbildlich verhalten hätten, so Einsatzleiter Kürschner. Beim Eintreffen der Feuerwehren mussten sie zunächst mit starker Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss kämpfen, konnte aber innerhalb kurzer Zeit Herr der Lage werden. Kürschner erklärte, dass im Zuge der Löscharbeiten ein Teil der Dachdämmung großflächig geöffnet werden muss.

Rubriklistenbild: © Göbel

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