Nächstes Jahr einseitiges, totales Halteverbot

Schwälmer Weihnachtsmarkt: Straßen dicht an dicht zugeparkt

Das war der Weihnachtsmakt 2014: Das schlechte Wetter am Freitag und Samstag war problematisch. Foto: Rose

Schwalmstadt. Das Wetter machte vielen am Wochenende beim Schwälmer Weihnachtsmarkt schwer zu schaffen: Bei zwei Tagen Dauerregen war eine ordentliche Prise Optimismus gefragt.

„Der dann doch noch versöhnliche Sonntag hat uns die Sorgen etwas genommen“, erklärte Marktmeister Gerhard Reidt. Das Konzept scheine jedoch das Richtige zu sein: „Besonders die Konzerte in der Kirche und auf den Bühnen kamen bei den Besuchern sehr gut an.“

Problematisch war am stark besuchten Sonntag das Verhalten vieler Autofahrer. Die Gehwege im Festungsbereich waren streckenweise blockiert, Sperr- und Umleitungsschilder wurden ignoriert. Die Rettungswege seien jedoch passierbar gewesen, berichtete Reidt. Zweimal rückte die Feuerwehr aus und musste quer durch die Festung zum Schuhhersteller Rohde, wo mittags und nachmittags die Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst hatte. Im kommenden Jahr soll einseitig ein absolutes Halteverbot Verbesserungen bringen. Genaue Besucherzahlen gebe es nicht so Reidt, sehr stark war der Sonntag. Das Historien-Thema kam laut Reidt gut an, 15 Kostümierte waren unterwegs. Als Anziehungspunkt habe sich das Backhaus erwiesen. Nicht nur beim Backen waren die Kinder eifrig: Mehr als zehn Gruppen aus Schwalmstädter Schulen und Kindergärten bereicherten mit Konzerten und Gedichten das Markttreiben.

Der Markt sei durch die vielen Programmpunkte für die Veranstalter sehr kostspielig gewesen. Reidt ist aber überzeugt: „Als Aushängeschild für die Stadt ist das auch nötig.“ Man habe sich mit dem Konzept deutlich von den Märkten in der Region abgegrenzt, so solle es auch beim 30., dem Jubiläumsmarkt, sein, den dann Stadtmanager Alexander Dupont leiten wird. (aqu/zsr)

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