Fischsterben: 26 Kadaver wurden geborgen

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Ziegenhain. Sechs große tote Marmorkarpfen und circa 20 verendete Hechte holten Mitarbeiter des Justizministeriums am Dienstagnachmittag aus dem Wallgraben in Ziegenhain.

Diese Bilanz teilte Pressesprecher René Brosius-Linke mit. Mit einem hochrangigen Team aus dem Ministerium hatte er (zweiter von rechts) über zweieinhalb Stunden die Kadaver aus dem Wasser geholt. Vom Verwesungszustand seien alle bereits längere Zeit tot. Aus seiner Sicht gebe es derzeit keine Hinweise darauf, dass sich das Fischsterben fortsetze.

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Warum mussten als spezieller Räumungsdienst eigens Juristen aus Wiesbaden anreisen? Nachdem eine Sondergenehmigung des Kampfmittelräumdienstes vorlag, habe man schnellstens Freiwillige gesucht, erklärt der Pressesprecher diese überraschende Aktion.

Seit Tagen trieben auf dem Gewässer tote Fische. Sie waren durch Sauerstoffmangel verendet. Eine Bergung der Kadaver gestaltete sich wegen der Munitionsfunde im Wallgraben schwierig. Laut Justizministerium hat sich die Lage an dem Gewässer stabilisiert. Vorbereitet werde jetzt ein Areal für Belüfter, so Brosius-Linke.

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