Kommission begutachtet sieben Standorte

Flammende Rede für die Landesgartenschau in Schwalmstadt

Das Bild zeigt einen möglichen Entwurf aus der Machbarkeitsstudie. So sollen Jury und Öffentlichkeit Eindrücke erhalten, wie es im Sommer 2027 in Schwalmstadt aussehen könnte.
+
Flanieren an der Schwalm: Mit Entwürfen wie diesem aus der Machbarkeitsstudie sollen Jury und Öffentlichkeit Eindrücke erhalten, wie es im Sommer 2027 aussehen könnte.

In wenigen Wochen entscheidet sich, ob die Landesgartenschau 2027 in Schwalmstadt stattfinden wird. Vor einigen Tagen besuchte eine Fachkommission die Stadt, um den möglichen Standort zu beurteilen.

Schwalmstadt – Es war ein sehr wichtiger Besuch: Eine Fachkommission besuchte Schwalmstadt, um sich ein Bild zu machen für eine mögliche Landesgartenschau. Die Stadt Schwalmstadt ist wie berichtet eine von vier Bewerberinnen. Übernächsten Monat soll in Wiesbaden von einer Jury entschieden werden, welche Kommune beziehungsweise welcher Zusammenschluss die Schau im Jahr 2027 ausrichten darf.

Treffpunkt war die Festungsschule in Ziegenhain. Hier fanden sich Helmut Eigemann (Hessisches Umweltministerium), Klaus Diehl (Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen), Reinhold Bauer (Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen), Jens Heger (Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen) und Ralf Habermann (Bund deutscher Landschaftsarchitekten) ein. Bürgermeister Stefan Pinhard empfing die Gruppe, per Videobotschaft meldete sich Landrat Winfried Becker zu Wort und berichtete von den Standortvorteilen Schwalmstadts. Becker sicherte die volle Unterstützung zu.

Im Anschluss hielt Handwerkskammer-Präsident Heinrich Gringel eine flammende Rede, so eine Pressemitteilung. Dabei erinnerte er sich auch an seine Kindheit in Ziegenhain und sagte: „Dass wir gute Gastgeber sind, haben die Europeade im Jahr 1980 und der Hessentag in 1995 gezeigt. Eine Landesgartenschau in Schwalmstadt wäre ein tolles Highlight in meinem hohen Alter, zumal eine solche noch nie im Schwalm-Eder-Kreis stattgefunden hat.“ Im Anschluss machte sich die Kommission auf den Weg zu sieben Standorten, Impressionen erhielten die Gäste unter anderem auf dem Paradeplatz in Ziegenhain, am Wallgraben, der künftig attraktiver inszeniert werden soll, sowie am Segelflugplatz. (aqu)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.