Zwalmstraße müsste dazu Landesstraße werden

Bahnhofstraße: Fußgängerzone doch noch nicht passé?

Blick in die Bahnhofstraße in Treysa: Die Umgestaltung soll im oberen Teil noch dieses Jahr beginnen. Nach derzeitigem Stand wird sie nicht verkehrsberuhigt, das wollen die Grünen ändern. Foto: Quehl

Schwalmstadt. Baureife Planungen für die Bahnhofstraße - ohne Fußgängerzonen- oder Einbahnstraßenvariante - liegen auf dem Tisch.

Doch eine Mehrheit des Stadtparlaments will, dass die Bahnhofstraße zur Gemeindestraße abgestuft und zumindest eine Planung zur Schaffung einer Fußgängerzone im unteren Bereich vorgelegt wird.

Der entsprechende Antrag von Bündnis 90/Die Grünen erhielt die Mehrheit von 18 Stimmen, 14 Stadtverordnete, darunter die CDU- und die FDP-Fraktion und ein Teil der FWG, sind dagegen.

Der Hintergrund ist eher schwer nachvollziehbar: Die nagelneue Wieragrundstraße darf nach derzeitigem Stand bis 2029 keine Landesstraße sein, weil sie mit besonderen Fördermitteln gebaut wurde. Laut Bürgermeister Näser waren Umstimmungsversuche gegenüber Wiesbaden ergebnislos. Das hat nach augenblicklicher Lesart zur Folge, dass die Bahnhofstraße nicht verkehrsberuhigt werden kann.

So kamen Bündnis 90/Die Grünen auf die Idee, ersatzweise die Zwalmstraße (früher Schwarzer Weg) zur Landesstraße zu widmen. Das kam bei der Mehrheit der Stadtverordneten an, etwa auch der Großteil der SPD-Fraktion und ein Vertreter der Freien Wähler stimmten dafür. (aqu)

 

• Termine: Als nächstes werden die vorliegenden Ausbaupläne der Bahnhofstraße der Öffentlichkeit vorgestellt (Donnerstag, 19. März, Haus für Gemeinschaftspflege, 19 Uhr). Am 23. April befasst sich das Stadtparlament dann wieder damit.

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