Land Hessen fördert mit 50 000 Euro

Schwalmstadt und Schrecksbach wollen eine Gemeinschaftskasse einrichten

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Schwalmstadt/Schrecksbach. Einstimmig hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, dieses Jahr stufenweise eine Gemeinschaftskasse mit Schrecksbach einzurichten.

Der Titel: Gemeinschaftskasse Schwalm. Damit will Schwalmstadt einen weiteren Schritt in der Zusammenarbeit mit Schrecksbach tun.

Hintergrund laut Beschlussvorlage: Durch die Finanzkrise der öffentlichen Haushalte und den Bevölkerungsschwund würde mittel- und langfristig Verwaltung nur noch durch systematische Zusammenführung zu bewältigen sein.

Schwalmstadt habe sich deshalb bereits 2006 mit den Gemeinden Schrecksbach, Frielendorf, Willingshausen und Gilserberg zum „Zweckverband Schwalm“ zusammengeschlossen. Weitere gemeinsame Aufgaben sind inzwischen die Tourismusarbeit und das Gründerzentrum.

Ein konkreter Schritt wurde Mitte 2014 getan, als Schwalmstadt die Personalabrechnungen für Willingshausen und Neustadt übernahm. Mittelfristig könnten noch weitere Kommunen beitreten, Interesse wurde bekundet.

Gespräche im Vorfeld

Zur „Gemeinschaftskasse Schwalm“ gab es eine Reihe vorbereitender Gespräche, es ist klar, dass das Land das Projekt mit 50 000 Euro fördern wird, Geld, mit dem Hard- und Software finanziert werden soll. Auch dieses Projekt könne auf weitere Kommunen ausgedehnt werden, heißt es in der Vorlage.

Es geht um Buchführung und das Mahnwesen mit Einleitung der Zwangsvollstreckung. In Schrecksbach wird in dem Bereich im Sommer eine Stelle frei, die nicht wieder besetzt wird. Fazit: „Die Projekte der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) sind zukunftsweisend und werden mittel- und langfristig möglicherweise in größeren Zusammenschlüssen, wie z. B. Verwaltungsgemeinschaften aufgehen.“

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