150 000 Euro vom Land

Hessen fördert Zeltkirche in Trutzhain

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Besondere Architektur: Die katholische Kirche in Trutzhain wird derzeit saniert. Das Land unterstützt das mit 150 000 Euro. Darüber freuen sich von links: Albert Blaschke, Lothar Ditter, Wiebke Knell, Peter Hill, Markus Heidenreich, Minister Boris Rhein, Pfarrer Piotr Pasco, Norbert Schidleja, ehem. Pfarrer Manfred Buse.

Trutzhain. Die Sanierung der katholischen Pfarrkirche Maria Hilf in Trutzhain fördert das Land Hessen mit 150 000 Euro.

Die gute Nachricht hatte Boris Rhein schriftlich im Gepäck. Der hessische Kunst- und Kulturminister besuchte als Teil seiner Sommerreise in dieser Woche den Schwalmstädter Stadtteil. 

Mit der Förderung können notwendige Arbeiten an Dach und Glasfassade der Kirche umgesetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die denkmalgeschützte Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ in Trutzhain ist ein prägender Bau der frühen sechziger Jahre. Errichtet nach den Plänen des Kasseler Architekten Josef Bieling, entspricht sie dem Typus einer Zeltkirche auf rechteckigem Grundriss mit expressiver Dreiecksfassade. 

Wichtig für Identität des Ortes

Charakteristisch für den Entwurf ist das Dach, welches das Gebäude zeltartig umhüllt und das landschaftsräumlich von großer Strahlkraft ist. Die komplett verglaste Fassade, die dem Äußeren eine kleinteilige Struktur und dem Inneren farbig glühendes Licht verleiht, hebt sich optisch von den angrenzenden Bauten ab. 

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Die Kirche Maria Hilf in Trutzhain ist mit Ihrer besonders charakteristischen Form in der Region einzigartig. Sie ist nicht nur als Kulturdenkmal von Bedeutung, sondern auch wesentlich für die Identität des Ortes“.

Das Land Hessen unterstützt Eigentümer oder sonstige Unterhaltspflichtige bei der Unterhaltung ihrer Kulturdenkmäler.

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