Hessenligist Lehnerz beim heimischen Verbandsligisten zu Gast

Hessenpokal: FCS klarer Außenseiter

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Fangsicher: FCS-Torwart Mario Wörmann, der hier einen Kopfball von Benjamin Lossek (SV Niedergrenzebach) pariert, erwartet gegen Lehnerz sicherlich mehr Arbeit.

Schwalmstadt. Hoher Besuch am Fünftenweg: In der ersten Runde des Hessenpokals hat der 1. FC Schwalmstadt heute (Mi. 18.30 Uhr) den Hessenligisten TSV Lehnerz zu Gast.

Der feierte vor der Rekordkulisse von 4500 Zuschauern beim 2:1 im Stadtduell gegen Borussia Fulda am Samstag bereits einen erfolgreichen Saisoneinstand und ist beim heimischen Verbandsligisten klar favorisiert.

Zumal der Vorjahresfünfte durchaus Pokalehrgeiz hat. „Der Pokal ist der einfachste Weg, an ein großes Spiel gegen Kickers Offenbach oder Hessen Kassel zu kommen. Und vielleicht schaffen wir es ja mal, die erste Hauptrunde des DFB-Pokal zu erreichen und ziehen das große Los“, sagt Pressesprecher Michael Hamperl. Noch in schmerzlicher Erinnerung: die 3:4-Viertelfinal-Niederlage in der letzten Saison beim FC Ederbergland nach einer 3:2-Führung.

Nicht nur deshalb will Trainer Henry Lesser in Ziegenhain nichts anbrennen lassen und kündigt Bestbesetzung an. Mit dabei also der gegen Fulda überragende Torwart Benedikt Kaiser, Abwehrchef Patrick Schaaf, die Mittelfeldstrategen Patrick Lesser und Pierre Mistretta sowie im Angriff Neuzugang Jan-Niklas Jordan (aus Flieden).

Von der Bestbesetzung kann sein Kollege Harald Hauer nur träumen. Fraglich ist der Einsatz von Steven Preuß, Brian Mitchell, Sefa Cetinkaya, Patrick Herpe, Jakob Gerstung und Torhüter Aleksander Seck, Lukas Schwalm sowie Kevin Kutzner sind im Urlaub und Ricardo Seck fällt ebenfalls aus. Immerhin sind mittlerweile Matthias Lutz und Jan Philipp Trümner in den Kader zurück gekehrt.

Trotz dieser Personalsituation ist der FCS-Coach zuversichtlich: „Wir haben eine Chance, auch wenn wir klarer Außenseiter sind.“ Taktisch wird er wohl mit einem eher defensiv orientierten 4-1-4-1-System operieren lassen ähnlich wie beim 0:2 in der Vorbereitung gegen den FSC Lohfelden. Zwischen den Pfosten winkt Mario Wörmann eine erneute Chance, sich als neue Nummer Eins zu etablieren. Vor ihm rückt Fabian Seck für seinen Bruder auf die Außenposition, während Jannis Lerch und Neuzugang Fatih Celiksoy die Innenverteidigung bilden. Als einzige Spitze kommen Leon Lindenthal oder Benedikt Jäckel in Frage.

„Nach dem Derby vor großer Kulisse ist bei Lehnerz die Konzentration gegen einen Verbandsligisten vielleicht nicht mehr ganz so groß“, hofft Hauer darauf, dass sein Team unterschätzt wird. Das soll sich mit einer guten Leistung das nötige Selbstvertrauen für den Meisterschaftsauftakt gegen Willingen (So.) holen.

Von Uwe Fritz-Stuhlmann

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