Im garten des Hofs Schütz

Jubiläumschor Dittershausen lud zur Serenade ein 

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Wein und Gesang: Gen uss für alle Sinne: (von links) Brigitte Ebert und Georg Herche die Köstlichkeiten, die der Jubiläumschor um Karin Asteroth vorbereitet hatte.

„Have a nice day“, habe einen schönen Tag, sang der Jubiläumschor Dittershausen am Samstagabend zum Auftakt der Serenade im Garten des Hofs Schütz und griff damit die Stimmung auf.

„Dieser Garten wird als Lustgarten bezeichnet“, sagte Heinrich Heinmöller zur Begrüßung der 150 Gäste, unter ihnen auch die Sängerinnen und Sänger des Chors Vierklang aus Niedergrenzebach, des Silcher-Chors aus Homberg/Ohm sowie der Posaunisten aus Florshain.

Der von dicken Sandsteinmauern umgebene Garten gehörte früher zur Adelsfamilie der von Dörnberg. „Heute öffnet die Familie Schüzt auch dem niederen Volk die Türe“, so der Vorsitzende des Jubiläumschors aufgenzwinkernd.

Es war zum dritten Mal, dass der Jubiläumschor zur alle zwei Jahre stattfindenden Abendmusik einlud. Dabei erwies sich der Lustgarten als willkommener Ort, der zeigte, wie viele liebliche Plätze es auch auf den Dörfern der Schwalm es gibt, die es sich lohnt, bespielt zu werden.

Dabei machte der Lustgarten nicht nur Lust auf Gesang: Der Jubiläumschor um Heinmöller und Karin Asteroth hatten mit Hilfe der Feuerwehr und der Burschenschaft Dittershausen an alles gedacht. Schon vor Beginn der Musik bildete sich eine lange Schlange am Bratwurstgrill und mit kühlem Wein, Käse, Bier und Brezeln war für jeden Geschmack etwas dabei.

Der starke Wind vom Nachmittag hatte sich gelegt, der Himmel hielt stand und auch organisatorisch waren am Abend alle Wogen geglättet: Der Posaunenchor Florshain sprang kurzfristig für die verhinderte Kuhlo-Bläsergruppe ein und auch der angekündigte Silcher Chor aus Homberg/Ohm war mit einigen Sängerinnen und Sängern angereist. Auch wenn es nicht für einen eigenen Auftritt reichte, sangen sie den Großteil des Programms gemeinsam mit dem 19 Stimmen umfassenden Jubiläumschor Dittershausen. 

Dies war möglich, da beide Chöre von Reiner Eder geleitet werden. So kamen die Gäste in den Genuss von Liebes- und Abendliedern aus mehreren Jahrhunderten, unter ihnen auch das sehr schön klingende „Come again“ von John Dowland, aber auch „Ännchen von Tharau“ mit einem Satz aus dem 19. Jahrhundert. 

Vor allem peppige englische Weisen hatte der aus Niedergrenzebach kommenden Chor „Vierklang“ unter der Leitung von Karina Neumann, angefangen mit „For the longest time“ von Billy Joel, gefolgt von „All I have to do ist dream (träumen)“ von Boudleaux Bryant.

So lud die Serenade zum Träumen ein, aber auch zum geselligen Zusammensein, mit dem die Abendmusik in dem Lustgarten ausklang.

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