Kabellos im Feld

Kein Strom für Mobilfunkmast in Rommershausen

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Sendemast sendet nicht: Der D1-Mast bei Rommershausen hat keinen Stromanschluss.

Für Viele von uns ist eine gute Mobilfunkverbindung wichtig und eine schlechte Verbindung mehr als nur ein Ärgernis. Von der Netzabdeckung der Anbieter hängt oft auch die Kaufentscheidung.

D1-Kunden in Rommershausen sehen aktuell auf ihren Smartphones und Tablets aber sprichwörtlich in die Röhre. Eigentlich sollte es mit dem im Rommershäuser Feld errichteten Mobilfubkmast besser werden, aber: Kein Empfang.

Das Stromkabel endet unverbunden im Acker, das Notstromaggregat ist nicht betankt und so sendet der neue D1-Mast zwischen Rommershausen und A49 auch nicht.

D1-Netz plötzlich nicht mehr erreichbar 

Der Rommershäuser Bürger Heinrich Deutschmann ist diesem Schildbürgerstreich auf die Schliche gekommen, wunderte er sich doch, dass das vor zwei Monaten für zwei bis drei Wochen noch gut funktionierende D1-Netz plötzlich nicht mehr erreichbar war.

Der Rommershäuser machte sich auf den weg zum Mast und sah, dass der Neubau überhaupt nicht an ein Stromnetz angeschlossen wurde. Stattdessen stellte die Deutsche Funkturm GmbH dem Masten ein großes Notstromaggregat zur Seite.

Nach zwei Wochen war das Netz weg 

„Gute zwei Wochen lief der Mast, dann war das Netz wieder Weg“, so die Beobachtungen von Heinrich Deutschmann, der als ehemaliger Telekom-Mitarbeiter doch Ahnung von der Materie hat. Deutschmann war schnell klar, dass das mobile Notstromaggregat wohl nicht aufgetankt worden war und meldete den Mastausfall dem Service-Telefon der Deutschen Funkturm GmbH.

„Da fühlt sich aber niemand so recht für die Betankung zuständig. Angeblich gäbe es eine weitere Firma mit der man sich für das Auftanken nicht einigen könne“, so die Aussagen, die Deutschmann erhielt.

Auskunft am Servicetelefon 

Erst auf mehrfache Nachfrage der HNA am Servicetelefon gab es die Mitteilung: „Wir arbeiten daran. Wann das Aggregat betankt wird, können wir aber nicht sagen. Einen festen Termin gibt es bislang nicht“, so der Hotline-Mitarbeiter.

So bleibt Heinrich Deutschmann nichts anderes übrig, als sein D1-Handy wieder in die Schublade zu packen und mit einem Zweithandy und anderem Netzanbieter zu telefonieren. Der nächste D1-Mast stehe in Treysa und so reiche das Signal bis Rommershausen nicht aus.

Von Regina Ziegler-Dörhöfer

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