1. Startseite
  2. Lokales
  3. Schwalmstadt
  4. Schwalmstadt

Kompanie der Division Schnelle Kräfte sammelte Spenden

Erstellt:

Von: Sylke Grede

Kommentare

Der „divisionseigene“ Weihnachtsmann reiste auf einem Schlitten, gezogen von einem als „Rentier Rudolf“ geschmückten Geländewagen an.
Der „divisionseigene“ Weihnachtsmann reiste auf einem Schlitten, gezogen von einem als „Rentier Rudolf“ geschmückten Geländewagen an. © Bundeswehr/Ritter

Zum Jahreswechsel pflegt die Stabs- und Fernmeldekompanie der Division Schnelle Kräfte in Stadtallendorf jährlich einen besonderen Brauch der Luftlandetruppen, der Kinderherzen höherschlagen lässt: Beim „Toy Drop“ wird der letzte Fallschirmsprungdienst eines Jahres einem guten Zweck gewidmet.

Stadtallendorf – Jetzt steht die Bilanz dieser Aktion fest: „Wir erreichten in diesem Jahr ein sensationelles Rekordergebnis“, zeigte sich Kompaniechef Major Heiko Teich über ein fast fünfstelliges Spendenergebnis aus Geld- und Sachspenden stolz und dankte allen Spendern.

Diesmal fand der „ToyDrop“ in der Herrenwald-Kaserne in Stadtallendorf statt. Dort begrüßte der Kompaniechef Teich Familien des Vereins „Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder Marburg “. „Wir üben heute unsere Kernkompetenz, den Fallschirmsprung, unter fordernden Bedingungen und hoffen, unseren Gästen damit einen interessanten Tag zu bieten.

Mit Weihnachtsmütze auf dem Kopf gleiten zwei Fallschirmspringer der Division Schnelle Kräfte mit der Bundesdienstflagge sowie dem Wappen der Division Schnelle Kräfte vom Himmel herab.
Mit Weihnachtsmütze auf dem Kopf gleiten zwei Fallschirmspringer der Division Schnelle Kräfte mit der Bundesdienstflagge sowie dem Wappen der Division Schnelle Kräfte vom Himmel herab. © Bundeswehr/Ritter

Außerdem hat sich der Weihnachtsmann angekündigt, um den Kindern kleine Geschenke zu Weihnachten mitzugeben“, erklärte Major Teich. Beim „Toy Drop“ sammeln die beteiligten Soldatinnen und Soldaten Spenden untereinander sowie bei lokalen Unternehmen und Institutionen, um diese einem wohltätigen Zweck zukommen zu lassen.

Die Tradition stammt von den US-amerikanischen Streitkräften und wird seit dem Jahr 2018 durch die Stabs- und Fernmeldekompanie der Division Schnelle Kräfte auch am Standort Stadtallendorf gepflegt. In diesem Jahr beteiligten sich neben den Angehörigen der DSK auch die Firmen Ferrero, Hoppe AG und Fritz Winter mit Standort in Stadtallendorf, das Kaufhaus Ahrens aus Marburg sowie der Förderverein Stab DSK und viele andere Spender.

Diesmal kamen die Geldspenden der „Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder Marburg“ zugute. Der Verein wurde 1985 durch betroffene Eltern gegründet, um die Situation der Familien auf der Station des Uniklinikums Gießen und Marburg zu verbessern. Hierfür werden betroffene Familien direkt und unbürokratisch unterstützt.

Kern des Vereins sind die fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die regelmäßig durch studentische Fachkräfte sowie Ehrenamtliche unterstützt werden. Alle zusammen sind für die psychosoziale Betreuung der Patientenfamilien zuständig. Die Elterninitiative ist regional im Landkreis Marburg-Biedenkopf sowie den angrenzenden Gebieten tätig und ist auf umfassende Unterstützung angewiesen.  syg

Auch interessant

Kommentare