Virus bei Mitarbeitern, Kindern und Heimbewohnern

Krippengruppe in Schwalmstadt-Ziegenhain wegen Coronavirus weiter geschlossen – Frau in Pflegeheim St. Martin in Neukirchen isoliert

Ein Gruppenraum im Kindergarten Steinweg in Ziegenhain: Mindestens zwei Erzieher und zwei Kinder wurden postiv getestet.
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Ein Gruppenraum im Kindergarten Steinweg in Ziegenhain: Mindestens zwei Erzieher und zwei Kinder wurden postiv getestet.

Die Situation im Kindergarten im Steinweg in Ziegenhain und im Pflegeheim St. Martin in Neukirchen zeigte sich am gestrigen Montag weitgehend unverändert.

Schwalmstadt/Neukirchen – Die betroffene Krippengruppe des Kindergartens ist geschlossen, sie könne voraussichtlich am kommenden Montag wieder öffnen, so Bürgermeister Stefan Pinhard auf HNA-Anfrage am Montag, 19. Oktober. Wie berichtet, wurde zunächst eine von drei Mitarbeiterinnen der Gruppe postiv getestet, Testungen wurden veranlasst. In der Zwischenzeit ist das Virus bei einer weiteren Erzieherin nachgewiesen sowie bei zwei der sechs Kinder. Alle seien in Quarantäne beziehungsweise Isolation, ebenso die Leitung der Einrichtung im Steinweg, und zwar bis einschließlich Freitag, 23. Oktober. Die anderen Gruppen in dem Haus blieben und bleiben geöffnet, teilte der Kreis auf Anfrage mit. Dies sei möglich, weil die betroffene Gruppe räumlich von den anderen getrennt war, Mitarbeiter wie auch Kinder. Über das Befinden der Betroffenen wurde nichts mitgeteilt.

Im Pflegeheim St. Martin in Neukirchen steht der betroffene Wohnbereich unter Quarantäne, teilt Kreissprecher Philipp Klitsch auf unsere Anfrage mit. Die Kontaktpersonen seien ermittelt und würden entsprechend getestet, wann die Ergebnisse vorliegen, sei noch offen. Wie berichtet sind dort nacheinander zwei Mitarbeiterinnen positiv getestet worden. Bei der anschließenden Testung von 55 Bewohnern fiel das Ergebnis von einer Frau positiv aus. Wie Heimleiter Jürgen Kramer am Montag, 19. Oktober, erläuterte, gehe es ihr gut, sie zeige keine Symptome. Die Frau wurde in einem gesonderten Bereich isoliert, dieser sei für einen solchen Fall schon vor längerer Zeit eingerichtet und freigehalten, aber bisher noch nie benötigt worden, sagte Kramer. Die Frau werde rund um die Uhr von einem Mitarbeiter betreut, der nicht in den anderen Bereichen des Hauses eingesetzt wird. Ob und wann zweite Tests durchgeführt werden, konnte Kramer noch nicht beantworten. Zu einer besonderen Häufung von Ansteckungsfällen kommt es ansonsten derzeit nicht im Kreisgebiet, so die Verantwortlichen am Montag, 19. Oktober, gegenüber der HNA.

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