Verdi und DGB hatten eingeladen.

Kundgebung zum 1.Mai im Hospital in Treysa

Sprachen bei der Maikundgebung in Treysa im Hospital: v. li. Andreas Schäfer von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Bärbel McEnaney, stellvertretenden Vorsitzende des DGB Schwalm-Eder und Peter Boucsein Vorsitzender des Verdi Orstvereins Schwalmstadt. Foto: Schwehm

Treysa. Unter dem Motto: ,,Zeit für mehr Solidarität durch soziale Gerechtigkeit.“ stellten die Gewerkschaften ihre Maikundgebungen zum Tag der Arbeit.

Bei strahlendem Sonnenschein umrahmte die Schwälmer-Liveband „Die Stracke“, die von den Ortsverbänden des DGB’s und ver.di veranstaltete Kundgebung im Innenhof des Treysaer Hospitals.

Circa 80 Besucher verfolgten mit großem Interesse die Reden der Gewerkschafter und honorierten diese mit viel Applaus. Der Vorsitzende des Verdi Ortsvereins Schwalmstadt, Peter Boucsein, eröffnete mit seiner Begrüßungsrede die Veranstaltung, danach übernahm die stellvertretende Kreisvorsitzende des DGB’s Schwalm-Eder, Bärbel McEnaney das Wort zum Hauptthema des Tages: Soziale Gerechtigkeit.

Höhepunkt der Maikundgebung war der Vortrag von Andreas Schäfer, Eisenbahn-und Verkehrsgewerkschaft. Mit einer persönlichen Definition von Solidarität: ,,Starke setzen sich für Schwache ein“, sprach sich Schäfer deutlich für eine faire Flüchtlings- und Rentenpolitik aus.

Wenn gerechte Voraussetzungen in den Bereichen Ausbildung, Bildung und Arbeit geschaffen würden, könnte die Integration der schutzsuchenden Flüchtlinge zu einer wahren Erfolgsgeschichte werden und an vergangene Gewerkschaftsleistungen, wie das Durchsetzen des Mindestlohns im vergangen Jahr anknüpfen.

Lebenswerte Rente

Kritisch betrachtete er Leiharbeit und Lohndumping, gerade im Bereich der Pflegeberufe. „Starke Schultern müssen wieder mehr tragen“, waren abschließende Worte Schäfers zu den Themen gerechte Vermögensverteilung und seiner Forderung nach einer lebenswerten Rente. (pp)

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