Studie soll Klarheit vor endgültiger Bewerbung bringen

Landesgartenschau in Schwalmstadt bleibt Thema

Kinder spielen auf einer grünen Wiese an einem Baum.
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Grün in der Stadt: Wie Schwalmstadt sich durch eine Landesgartenschau hervortun und entwickeln könnte, soll eine Studie darstellen.

Schwalmstadt macht den nächsten Schritt in Richtung einer Landesgartenschau in der Stadt im Jahr 2027: So will es die klare Mehrheit im Stadtparlament. Sie befürwortet die Erstellung einer Machbarkeitsstudie, bevor es dann zum Jahresende zur finalen Entscheidung über eine tatsächliche Bewerbung kommt.

Bisher haben neben Schwalmstadt auch Frankenberg, Bad Homburg und Dillenburg eine offizielle Willenserklärung abgegeben, die Schau in sieben Jahren ausrichten zu wollen, außerdem gibt es eine interkommunale Bewerbung von elf Gemeinden aus Oberhessen (Büdingen, Ranstadt, Schotten, Hirzenhain, Nidda, Glauburg, Limeshain, Kefenrod, Echzell, Ortenberg und Gedern).

Für Schwalmstadt kam der Vorschlag von den Freie Wähler. Klar dagegen sind die Sozialdemokraten. Tobias Kreuter führte für die Fraktion aus, dass es „in der Realität, in der wir uns befinden, Wichtigeres gibt“, zum Beispiel das Gewerbegebiet an der A 49. Die finanziellen Risiken seien zu groß.

Anders sieht es die CDU. Fraktionschef Marcus Theis möchte, dass „mit breiter Brust vorangegangen wird“, Schwalmstadt sei immerhin Mittelzentrum und die größte Stadt im Kreis. FW-Fraktionsvorsitzender Thomas Kölle erwartet „eine runde Sache“, Inge Schmidt-Nolte (Linke) hofft, dass endlich eine Stadtentwicklung in Gang kommt.

Grünensprecher Dr. Jochen Riege entwickelte eine kleine Vision in einem noch weit entfernten Jahr 2027, wenn zum Beispiel ein junger sozialdemokratischer Bürgermeister innovative Ideen haben könnte, die sich in einer Landesgartenschau gut sehr gut spiegeln würden.

Die SPD blieb am Ende trotzdem bei ihrem Nein.

Für die Machbarkeitsstudie haben sich sieben Profibüros angeboten, bundesweit gibt es davon rund 20, erläuterte Bürgermeister Stefan Pinhard. Eines wird nun den Zuschlag erhalten und bis zu 70 000 Euro dafür berechnen. Es wurden zwei separate Förderanträge gestellt. Dabei stehen je nach Programm Quoten von bis zu 90 Prozent in Aussicht.

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