HNA-Meinung

Kommentar zum Unfall im A49-Tunnel: Lückenlos aufklären

Schwalmstadt. Eine grauenhafte Vorstellung ist Wirklichkeit geworden. Zwei Männer erlitten einen furchtbaren Unfall im A49-Tunnel. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteurin Anne Quehl.

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Auch einen Tag nach dem Unglück mitten in der 900 Meter langen Weströhre gibt es keine Angaben dazu, was die Ursache des Unglücks ist. Ganz klar ist nur, dass es der lückenlosen Aufklärung bedarf, bevor es weiter gehen kann mit den Arbeiten im Tunnel. Der Schutz der Arbeiter, die dort seit vielen Monaten schichtweise rund um die Uhr im Einsatz sind, hat Vorrang.

Bei den Kollegen der Verunglückten, die von den Ärzten gerettet werden konnten, und den vielen Gästen von damals kehren die Bilder zurück vom feierlichen Tunnelanschlag im Frühjahr 2013. Gebete waren gesprochen worden, die Heilige Barbara, Schutzpatronin auch der Tunnelbauer, wurde Namenspatin des Bauwerks. Ihre Statue schmückte einen improvisierten Altar. Mit diesem Tun wurde dem Laien schon damals bewusst, wie riskant diese Arbeit auch heutzutage noch ist. Am Tunnel von Frankenhain haftet nun auch die Erinnerung an einen entsetzlichen Unfall.

E-Mail an den Autor: aqu@hna.de

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