Mehr Leben in die Ortskerne

500 000 Euro Landesförderung für Treysa und Oberaula

Stadtansicht von Treysa
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Treysa profitiert vom Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“.

Mit 27 Millionen Euro fördert das Land den Ausbau der Innenstädte in Hessen. Im Schwalm-Eder-Kreis können sich sieben Städte und Gemeinden, darunter Schwalmstadt und Oberaula, über Geld aus Wiesbaden freuen.

Schwamstadt/Oberaula. Insgesamt profitieren in Hessen 110 Kommunen von dem Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“. Im Altkreis Ziegenhain sind es Schwalmstadt und Oberaula mit jeweils 250 000 Euro. In den Schwalm-Eder-Kreis fliesen insgesamt 1,6 Millionen Euro. Mit dem Geld sollen die Innenstädte belebt werden.

„Dank der Unterstützung des Landes Hessen bietet sich der Stadt Schwalmstadt nun ein Potenzial, das wir aus eigener finanzieller Kraft nicht hätten erreichen können“, sagt Achim Nehrenberg, Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie Stadtmarketing.

Schwalmstadt hatte sowohl für Ziegenhain als auch für Treysa einen Antrag im Wirtschaftsministerium eingereicht – lediglich der Antrag für Treysa mit Fokus auf der Stärkung des Einzelhandels und Ideen zur Leerstandsreduzierung überzeugte. „Wir hätten uns gewünscht, dass beide Stadtteile profitieren“, bedauert Björn Spanknebel, der Vorsitzende des Gewerbe- und Tourismusvereins (G.u.T.). Schwerpunkt des letztlich erfolglosen Antrags für Ziegenhain waren nach Angaben der Stadt touristische Angebote wie eine multimediale Inszenierung der Wasserfestung.

Oberaulas Bürgermeister freut sich über Fördergeld

Deutlich überrascht war man in Oberaula von der frohen Botschaft: „Die Bewerbungszeit war kurzfristig – deshalb freuen wir uns riesig, dass das Konzept Anerkennung findet“, sagt Bürgermeister Klaus Wagner. Das Fördergeld komme wie gerufen, sei Grundlage für die Entwicklung von Bauland in der Kerngemeinde. „Für uns ist das eine große Chance und motiviert uns erheblich, das Vorhaben voranzutreiben.“ Die Konkurrenz war groß: Mehr als vier mal so viele Anträge, wie bedacht werden konnten, gingen ein.

Bis Ende Juni erreichten das Wirtschaftsministerium 176 Anträge. Die ursprünglich für den Fördertopf vorgesehenen 12 Millionen Euro wurden auf 27 Millionen erhöht. (Matthias Haass und Sandra Rose)

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