250 Menschen folgten dem Wanderangebot

Meteoriteneinschlag: Rundwanderweg des Knüllgebirgsvereins führt zur Fundstelle

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Wanderung zur Fundstelle: Wer den Einschlagsort des Treysaer Meteoriten besichtigen möchte, gelangt über den Rundwanderweg T1 des Knüllgebirgsvereins dorthin. Der Weg führt von Treysa in Richtung Frankenhain, über die Hohle Eiche zur Fundstelle (schwarzer Punkt). Von dort geht es hinunter nach Rommershausen und der Schwalm entlang zurück nach Treysa.

Schwalmstadt. Kürzlich jährte sich der Einschlag des Meteoriten in einer Waldlichtung in Rommershausen zum 100. Mal. 250 Menschen folgten dem Wanderangebot des Knüllgebirgsvereins zur Fundstelle des Eisenbrockens aus dem All.

Kosmisches Phänomen: Knüllgebirgsvereins-Vorsitzender Gerhard Hosemann mit einer Nachbildung des Meteoriten.

Um das Interesse an dem Meteoritenfall weiter aufrecht zu erhalten, arbeitet der Knüllgebirgsverein in Absprache mit den Wanderfreunden Katzbachtal und den privaten Waldinteressenten aktuell an einem neuen Rundwanderweg zur Fundstelle. Das sagte der Vorsitzende des Knüllgebirgsvereins Gerhard Hosemann im Gespräch mit der HNA. Allerdings müssen sich die Wanderfreunde noch etwas gedulden, bis die neue Strecke fertiggestellt ist, ein Eröffnungsdatum des Rundwanderwegs gibt es bislang nicht.

Wer trotzdem Lust hat, die Fundstelle zu besichtigen, hat die Möglichkeit, über einen weiteren Rundwanderweg des Knüllgebirgsvereins dorthin zu gelangen. Die Strecke beginnt in Treysa und führt direkt zur Fundstelle. Die Länge der Strecke beträgt etwa zwölf Kilometer und führt überwiegend über geschotterte Waldwege.

Startpunkt ist der Marktplatz in Treysa. Dort weist auch ein Informationsschild auf den Rundwanderweg hin. Von dort geht es dann weiter nach Frankenhain hinunter ins Katzbachtal. Anschließend geht es aufwärts Richtung Hohle Eiche und von dort weiter auf die südliche Seite des Todenbachtals, wo sich momentan eine Großbaustelle für die Talbrücke der A49 befindet. Aus dem Todenbachtal gelangt man automatisch zur Fundstelle, mehrere Informationstafeln weisen auf die Stelle hin.

Vorbei an der Fundstelle des Meteoriten führt der Rundwanderweg weiter in Richtung Rommershausen und dort an der Schwalm entlang wieder zurück nach Treysa.

An den Meteoritenfall erinnert seit dem Jahr 1986 ein vom Knüllgebirgsverein Treysa aufgestellter Gedenkstein am Einschlagsort. Die „Meteoritenbuche“ fiel, schon stark angefault und hohl, im Mai 2007 einem Sturm zum Opfer.

• Weitere Informationen und Auskünfte zur Rundwanderstrecke erteilt der Vorsitzende des Knüllgebirgsvereins Treysa Gerhard Hosemann unter Tel. 0 66 91/2 31 41 oder per E-Mail: kgv.vorstand@t-online.de

www.knuellgebirgs-verein.de

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