Weitere Erkrankte und Tote

Mobile Impf-Teams bei Hephata unterwegs

Froh über die erste Impfung: von links Pflege-Auszubildender Patrick Hübner mit Katharina Weckesser und Herbert Nickel, die im Seniorenzentrum Breslauer Straße in Schwalmstadt leben.
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Froh über die erste Impfung: von links Pflege-Auszubildender Patrick Hübner mit Katharina Weckesser und Herbert Nickel, die im Seniorenzentrum Breslauer Straße in Schwalmstadt leben.

Seit kurz vor Weihnachten sind mindestens 23 Bewohner verschiedener Einrichtungen Hephatas im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Nun sind in den Einrichtungen die ersten Impfungen durchgeführt worden.

Schwalmstadt - Wie Hephata mitteilt, sind aktuell mobile Impf-Teams unterwegs, unter anderem in Seniorenzentren der Hephata-Tochtergesellschaft hsde in Neustadt, Edermünde und Treysa. „Wir sind sehr dankbar dafür, dass die Bewohner bereits die erste Impfung erhalten haben“, sagt Hermann-Josef Nelles, Geschäftsführer der Hephata soziale Dienste und Einrichtungen gGmbH (hsde). Im Seniorenzentrum in Edermünde, in der Seniorenwohnanlage Wiesenhof in Neustadt sowie im Seniorenzentrum in der Breslauer Straße in Treysa haben die mobilen Impf-Teams bereits mehr als 100 Menschen geimpft. „Auch für das Seniorenzentrum in der Wagnergasse in Treysa rechnen wir schon bald mit einem Termin“, sagt Nelles. Mit als erste Bewohner einer Hephata-Einrichtung haben Katharina Weckesser und Herbert Nickel am Sonntag im Treysaer Seniorenzentrum Breslauer Straße die Impfung erhalten.

Im Bereich Behindertenhilfe stehen noch vier Wohnangebote im südlichen Landkreis unter Quarantäne. „Die Situation hat sich zum Glück weiter stabilisiert“, berichtet Geschäftsbereichsleiterin Anne Wippermann. Zwischenzeitlich sei die Personalsituation sehr angespannt gewesen. Zunächst noch bis zum 17. Januar bleiben alle Werkstatt-Standorte Hephatas weitestgehend geschlossen, es gibt lediglich Notbetreuungsangebote. Klienten und Mitarbeiter in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gehören zur Personengruppe mit der zweithöchsten Priorisierung innerhalb der nationalen Impfstrategie. Für die Menschen in den Behindertenhilfe-Einrichtungen Hephatas, die über 80 Jahre alt sind, erwartet Wippermann indes schon in den nächsten Tagen Möglichkeiten zur Impfung. Auch die Hephata-Behindertenhilfe trauert um drei Senioren mit Vorerkrankungen, die im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben sind.

In vier Senioreneinrichtungen von Hephata-Tochtergesellschaften gibt es weiterhin an Covid-19 erkrankte Bewohner und Mitarbeiter. Betroffen sind drei Häuser der Hephata Soziale Dienste und Einrichtungen und das Diakoniezentrum Frielendorf. Hier sind weitere Bewohner gestorben (Hintergrund). (sro)

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