Musical-Hits am laufenden Band

Gala-Abend mit den Brüdern Flimm und der Bigband Dirk Lindemann begeistert in Treysa

+
Sangen „Hinterm Horizont“ von Udo Lindenberg im Duett: Kurosch Abbasi und Ina Yasmin Kraus.

Mit einer gelungenen Mischung aus bekannten und weniger bekannten Musical-Melodien überzeugten das „KulturTheater“ um Kurosch Abbasi und Sören Flimm mit der Dirk Lindemann Bigband am Sonntagabend das Publikum in der ausverkauften Festhalle Treysa.

Die Synthese aus regionalen und nationalen Musikern, Bigband-Klängen und Gesang sorgte für Trommelwirbel der Begeisterung.

„Wir kennen uns schon seit Kinderchor-Zeiten und haben später beide bei den Music-Jokers gespielt“, sagte Dirk Lindemann am Rande der Musicalgala über Sören Flimm. Der eine in Ottrau, der andere in Immichenhain aufgewachsen, verbindet sie nicht nur die Region, sondern die gemeinsame Liebe zur Musik.

Gleiches gilt für Kurosch Abbasi, der unter anderem in „Das Phantom der Oper“ spielte. Gemeinsam mit André Flimm sowie den beiden Sängerinnen Ina Yasmin Kraus und Anna Prokop brachten die Musical-Interpreten Auszüge aus verschiedenen Musicals auf die Bühne der Festhalle: „Elisabeth“, „Rebecca“, „Abba“, „Tanz der Vampire“ sowie aus dem der bis vor kurzem in der Marburger Waggonhalle inszenierten Stücks „Fast normal“.

Machten die Festhalle zur Musical-Bühne: von links Kurosch Abbasi, Anna Prokop, Andre´Flimm, Ina Yasmin Kraus und Sören Flimm begeisterten das am Sonntagabend das Publikum in Treysa.

Die solo, im Duett, Trio oder zu fünft auf der Bühne stehenden Sänger erwiesen sich als stimmlich harmonisches Ensemble, das es vermochte, die Charakteristik der einzelnen Musicals und ihrer Figuren hervorzuheben.

Mit gewaltigem Klang unterstützt wurden die Sänger von der aus nur acht Musikern bestehende Bigband, die Profi-Musiker aus der Region und darüber hinaus vereint: Die Bläser kommen von Hamburg bis Frankfurt angereist, dazu die beiden Musiker der Rock- und Pop-Werkstatt Neukirchen Stephan Haus (Schlagzeug) sowie Andreas Berger (Bass), Nils Hofmann (Gitarre) aus Gießen sowie Dirk Lindemann am E-Piano und Keyboard.

„Glaube an das Gute, das Dich ausmacht, glaube an Dich“, sangen sie zu fünft aus dem Fuldaer Musical „Bonifatius“.

Dass sich auch Andre´ Flimm hinter seinem größeren Bruder nicht zu verstecken braucht, erfreute das aus vielen heimischen Fans bestehende Publikum.

Der von vielen Höhepunkten geprägte Abend brachte vor allem bei Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ die Stimmung zum Brodeln, als Gitarrist Nils Hofmann den Lindenberg gab.

Zu Udo Lindenbergs „Ich mach’ mein Ding“ servierte Kurosch Abbasi (rechts) Eierlikör den Gästen.

Als dann noch ein kunterbunts E-Pioano auf der Bühne enthüllt wurde und Dirk Lindemann Udo Jürgens aufleben ließ, gab es für die Zuhörer kaum ein Halten mehr – mitklatschend, mitsingend sandten sie „Schöne Grüße aus der Hölle“ – was für ein Spaß.

Zum Schluss noch Queen – Standing Ovations bei „We will rock you“, Zugabe-Rufe nach der „Bohemian Rhapsody“, schließlich „Show must go on“ – die Schau muss weiter werden. Daran ließ „Bigband meets Musical“ keinen Zweifel.

Von Kerstin Diehl

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.