"Bis zur Erschöpfung gearbeitet"

Neue Notunterkunft: 750 Flüchtlinge kommen nach Stadtallendorf

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Im Dauereinsatz haben die Helfer Zelte für hunderte Flüchtlinge errichtet.

Stadtallendorf. Innerhalb weniger Stunden haben am Wochenende Helfer eine Unterkunft für rund 750 Flüchtlinge in Stadtallendorf errichtet.

Großeinsatz für die Helfer des Katastrophenschutzes: Am Wochenende mussten rund 600 Helfer innerhalb weniger Stunden eine Notunterkunft für bis zu 750 Flüchtlinge in Stadtallendorf herrichten.

Fast 60 Zelte, 750 Feldbetten, 56 Toilettenhäuschen sowie mobile Duschen galt es schnell für die Ankunft der Flüchtlinge herzurichten. Zusätzlich mussten Decken, Hygieneartikel und die Verpflegung für mehrere hundert Menschen organisiert werden.

„Unsere Einsatzkräfte haben bis zur Erschöpfung gearbeitet und wir sind rechtzeitig mit dem Aufbau der Notunterkunft fertig geworden“, stellte Landrätin Kirsten Fründt zufrieden fest. Rund um die Uhr sind die Einsatzkräfte zusammen mit Soldaten der Bundeswehr im Einsatz, um die Herausforderungen zu meistern. Der Auftrag des Landes für den Auftrag der Unterkunft war am Samstagmorgen beim Landkreis Marburg-Biedenkopf eingegangen, bereits am frühen Nachmittag konnte dann schon mit dem Aufbau begonnen werden. „Wir standen vor einer sehr großen Herausforderung und wir haben sie mit Erfolg gemeistert“, erklärte Landrätin Fründt.

In der Nacht zum Sonntag wurden die ersten 150 Flüchtlinge in den Zelten untergebracht. Im Lauf der kommenden Woche wird das Land den Betrieb der Unterkunft übernehmen. Der Landkreis will in den kommenden Wochen Möglichkeiten organisieren, um Hilfsangebote aus der Bevölkerung zu koordinieren.

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