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Schwalmstadt: Pinhard begründet Kandidatur

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Von: Matthias Haaß

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Stefan Pinhard Kandidat
Stefan Pinhard Kandidat © Sven Riebeling

Seit gut einer Woche stehen die Bewerber für Bürgermeisterwahl in Schwalmstadt fest. Neben Tobias Kreuter und Stefan Prinz hatte auch Amtsinhaber Stefan Pinhard seinen Hut in den Ring geworfen.

Schwalmstadt. In einer Pressemitteilung begründete Pinhard nun seinen Entschluss, sich abermals zur Wahl zu stellen. Er stehe weiterhin für eine unabhängige Stadtpolitik, frei von Parteizwängen, schreibt Pinhard.

Er wolle auf die in seiner Amtszeit getroffenen Entscheidungen und Beschlüsse aufbauen und die Stadt in die Zukunft führen, so der Amtsinhaber.

Pressemitteilung:

Wie bei den anderen beiden Kandidaten (Tobias Kreuter und Stefan Prinz) dokumentieren wir auch bei Stefan Pinhard die gesamte Pressemitteilung im Wortlaut:

Die erste Amtszeit des parteilosen Bürgermeisters Stefan Pinhard in Schwalmstadt hat oft für Diskussionen gesorgt, lebhafte Debatten in der Stadtverordnetenversammlung provoziert, die Gemüter erhitzt und die Presse beschäftigt. Genau das hatte der Verwaltungsfachmann und unabhängige Quereinsteiger in Politik erwartet.

„Die Mehrheitsverhältnisse im Schwalmstädter Parlament sind so, wie sie sind“, sagt der Amtsinhaber. Die Bürgerinnen und Bürger haben im März 2021 mit ihren Stimmen für sieben Parteien mit sechs Fraktionen und zwei fraktionslosen Stadtverordneten in der Stadtverordnetenversammlung gesorgt. Damit ist gleichzeitig ein buntes Bild aus Meinungen, politischen Richtungen und Erwartungen entstanden, die manchmal gemeinsame Entscheidungen zulassen, die aber auch und genauso oft blockieren.

Das ist politischer Alltag in der größten Stadt des Schwalm-Eder-Kreises, und es ist auch in den Wahlperioden davor nicht wesentlich anders gewesen. Schwalmstadt ist politisch sehr bunt und die Bürger haben dem Parlament, dem Magistrat und dem Bürgermeister ganz offensichtlich die Aufgabe gestellt, möglichst viele Meinungen in Entscheidungen einfließen zu lassen. Das kann nicht immer in Harmonie geschehen. Aber es wird immer ein Spiegelbild der Stadtgesellschaft sein.

„Ich bin davon überzeugt, dass nur ein wirklich unabhängiger und parteiloser Bürgermeister, der nicht mit Stallgeruch ins Amt kommt, der Widerstand und Skepsis in anderen ‚Lagern‘ hervorruft, in der Lage sein wird, ein Maximum an guten, tragfähigen und in der Stadt akzeptierten Entscheidungen herbeizuführen“, sagt Stefan Pinhard

Nach vielen guten Entscheidungen und trotz vieler schwieriger Diskussionen und weniger schönen Beschlüssen kann die Stadt 6 Jahre in Folge positive Haushalte aufweisen und hat zudem in dieser Zeit den Schuldenstand der Stadt von über 105 Millionen € auf weniger als 75 Millionen € (gemessen am Stand der Darlehen und Konten) deutlich verringert. „Ich möchte jetzt darauf aufbauen und die Stadt in die Zukunft führen.“

„Das heißt, ich möchte weiterhin für eine unabhängige Stadtpolitik, frei von Parteizwängen stehen, stabile Grund- und Gewerbesteuerhebesätze sowie gerechte Gebühren und Beiträge gewährleisten sowie eine gute Infrastruktur schaffen. Das soll schließlich für eine dynamische Stadtentwicklung mit starken Betrieben, ausreichend Arbeitsplätzen und bezahlbarem Wohnraum sorgen. Für ein Schwalmstadt als Wohnstadt zum Leben, Arbeiten und Entspannen.“ So lautet die Zielformulierung für die nächsten sechs Jahre, die der Amtsinhaber und Bürgermeisterkandidat auf seiner Internetseite, in den Sozialen Medien und einem Faltblatt zur Wahl detailliert erläutern will. (mha)

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