1. Startseite
  2. Lokales
  3. Schwalmstadt
  4. Schwalmstadt

Schwalmstadt: Rapsfeld brannte nieder

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sandra Rose

Kommentare

Grauer Rauch breitete sich am frühen Mittwochabend binnen Minuten nahe der Bundesstraße bei Ziegenhain aus, ein Rapsfeld stand in Flammen.
Grauer Rauch breitete sich am frühen Mittwochabend binnen Minuten nahe der Bundesstraße bei Ziegenhain aus, ein Rapsfeld stand in Flammen. © Feuerwehr Treysa

Feldbrand bei Ziegenhain: 80 Feuerwehrleute löschten die Flammen auf rund 30.000 Quadratmetern Fläche. Der Schaden wird auf gut 10.000 Euro geschätzt.

Ziegenhain. Von weit her war der Rauch zu sehen, der am frühen Mittwochabend in Richtung Bundesstraße bei Ziegenhain wehte: Dorthin wurden die Feuerwehren gegen 18.38 Uhr gerufen, ein Rapsfeld stand in Flammen. Die Fläche, insgesamt 30 000 Quadratmeter groß, befand sich in der Verlängerung des Ziegenhainer Steinbühlwegs in Blickrichtung Rörshain, parallel zur Bundesstraße.

Wie der Einsatzleiter und stellvertretende Stadtbrandinspektor Stefan Kürschner mitteilt, waren etwa 80 Feuerwehrleute aus Treysa, Ziegenhain, Niedergrenzebach, Allendorf, Neukirchen und Frielendorf im Einsatz. Aufgrund der Lage sei sehr schnell klar gewesen, dass man wasserführende Fahrzeuge nachalarmieren müsse, berichtet Kürschner. Der Wind habe gedreht und das Feuer regelrecht angefacht, binnen Minuten hätten sich die Flammen weiter in die Fläche gefressen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, unterstützten Landwirte mit ihren Traktoren die Rettungskräfte, indem sie mit Eggen Schneisen um die Felder zogen. Binnen einer halben Stunde war die Fläche komplett zerstört.

Die Ursache für den Brand ist noch nicht umfassend geklärt. Wie Pressesprecher Markus Brettschneider von der Polizei Homberg mitteilte, könne eine fahrlässige Brandstiftung noch nicht ausgeschlossen werden. Kürschner appellierte nochmals an die Bevölkerung, keine Zigarettenkippen wegzuschmeißen oder achtlos zu grillen, hinter den Rettern lägen anstrengende Tage, für deren Einsatz man nur Danke sagen könne: „Wir stehen immer in Bereitschaft, aber dieser Sommer ist extrem.“ Das Feld hätte in den kommenden Tagen abgeerntet werden sollen.

Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt, verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Auch interessant

Kommentare