Endlich Frühling

Region bietet viele Möglichkeiten für sportliches Radfahren: Vor dem Saisonstart steht die Kontrolle

Bernhard Krauß, Abteilungsleiter der Radsportabteilung des VfB Schrecksbach
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Spaß beim Radfahren: Bernhard Krauß, Abteilungsleiter der Radsportabteilung des VfB Schrecksbach, gibt Tipps für einen guten Start in die Saison.

Fahrradfahren hat sich bereits in den vergangenen Jahren immer mehr zur Trendsportart entwickelt, seit Beginn der Coronapandemie ist daraus ein regelrechter Boom geworden.

Schrecksbach – Durch die abwechslungsreiche Landschaft und die vielen Radwege bietet unsere Region ideale Bedingungen – nicht nur für das normale Radfahren, sondern auch für den Radsport. Gerade eine Tour zum Knüllköpfchen ist für Freizeitsportler ohne E-Bike durchaus eine Herausforderung. Egal, aus welcher Richtung man kommt, zunächst geht es immer bergauf. 610 Höhenmeter sind zu erklimmen.

Belohnt wird man dafür mit einem herrlichen Blick auf die Knüllregion und einer langen Abfahrt. Wer möchte, kann die Fahrt zum Knüllturm mit dem Spießturm verbinden und hat dann eine Zwei-Türme-Tour. Mit Ausgangspunkt Frielendorf sind es rund 36 Kilometer, weiß der Autor dieser Zeilen aus eigener Erfahrung.

Mehr Leistung auf der Straße: Wer Pedale mit Click-System nutzt, kommt schneller voran.

Für sportliches Radfahren in der Region steht unter anderem die Radsportabteilung des VFB Schrecksbach. Damit der Start in die Saison problemlos klappt, hat Bernhard Krauß, der Abteilungsleiter der Radsportabteilung, ein paar grundsätzliche Hinweise.

Ganz wichtig: Wer sein Fahrrad jetzt nach dem Winter aus dem Keller oder der Garage holt, sollte erst einmal einen Blick auf die Technik werfen und lockere Schrauben bei Bedarf nachziehen, unter anderem an den Pedalen. Am besten mit einem Drehmomentschlüssel nach Herstellerangaben, rät der Abteilungsleiter.

Sauber und geölt: Damit Schaltung und Kette gut funktionieren, sollte man die Technik gut pflegen.

Die Schaltung sollte sauber und geölt sein. Von Reparaturen an der Schaltung rät der 62-Jährige ab, das sollte man besser der Fahrradfachwerkstatt überlassen. Ohnehin bieten sich regelmäßige Inspektionen beim Profi an, um lange Freude am Fahrrad zu haben.

Bei starker Belastung sei es sinnvoll, die Reifen mit Saisonstart zu wechseln, dann habe man Ruhe, so Krauß: „Die Investition lohnt sich für sportliche Vielfahrer.“ Wenn die Pneus porös oder abgefahren sind, müssen sie auf jeden Fall gewechselt werden.“ Wichtig ist auch die Kontrolle des Reifendrucks und der Bremsen. Das sei elementar wichtig, betont Krauß. Auch die Sattelhöhe ist entscheidend. Bei fast durchgestrecktem Bein müsse man mit der Ferse auf die Pedale kommen, erklärt Bernhard Kraus: „Man muss sich wohlfühlen.“

Wenn alles kontrolliert ist, steht einer sportlichen Tour nichts mehr im Wege. Wichtig sei es, den Puls im Auge zu behalten, sagt Bernhard Krauß: „Regelmäßiges Training zahlt sich aus.“ (Matthias Haaß)

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