Familienbetrieb:

Schmuck ist ihr Geschäft: Juwelier Flöter gibt es seit 50 Jahren

Familienbetrieb: (von links) Erhard und Maria Flöter, Cordula Flöter-Hainmüller, Johannes und Dieter Hainmüller, Cornelia Mayerhofer, Martin Müller und Annerose Hoffmann. Foto: Rose

Schwalmstadt. „Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven" - so lautet eine alte Anlegerweisheit.

Mit feinen Edelmetallen kennt sich seit mehr als 50 Jahren auch die Familie Flöter aus Treysa bestens aus. Der Traditionsbetrieb, in dem mittlerweile die dritte Generation mitarbeitet, wurde im September 1957 von Maria und Uhrmachermeister Erhard Flöter eröffnet - und zwar in einem Kiosk am Bahnhof.

Gerade einmal 12 Quadratmeter maß das kleine Geschäft: „Aber es war zu der Zeit schon ein Wagnis, ein eigenes Geschäft aufzumachen“, erinnert sich die Senior-Chefin.

Doch Fleiß und Sachkenntnis wurden von den Schwälmern honoriert: Alsbald erweiterten Flöters die Fläche, 1965 zog man in ein Haus in der Bahnhofstraße 13 um. Dort übernahm das Unternehmerpaar den Laden von Maria Knauf, der Frau des Malers Henner Knauf, die dort lange Jahre ein Geschäft für Kunstgewerbe und Lederwaren betrieb.

Flöters, die sich auf Uhren, Schmuck und Bestecke spezialisiert hatten, konnten dort ihre hochwertigen Waren noch besser präsentieren, auf einer Grundfläche von immerhin 56 Quadratmetern. Im Obergeschoss richtete sich die Familie mit den drei Töchtern eine Wohnung ein, 1974 baute man am Schwalmberg ein Wohnhaus. Das Geschäftshaus wurde aufgestockt und auf allen drei Etagen auch als solches genutzt: Unter anderem für den Verkauf von Großuhren und Pokalen und einer eigenen Werkstatt.

Mit dem Bau des Parkhauses 1983 konnte auch der Laden vergrößert und erweitert werden, auf insgesamt 160 Quadratmeter. Seitdem sind alle Bereiche im Erdgeschoss integriert.

Dass Tochter Cordula in den Betrieb einsteigen würde, war klar: „Ich hätte mir nichts anderes vorstellen können“, sagt die gelernte Uhrmacherin und Handelsfachwirtin, die zuvor in Bruchsal tätig war.

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