Viele Verspätungen nach Streckensperrung 

Schwalm-Eder: Unbekannte stoppten Züge mit Betonteilen auf Gleisen 

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Straenbahn beim Einfahren in Kasseler Haltestelle

Unbekannte haben bei Wabern, Allendorf und Treysa eine Bank mit Betonteilen und einen Jägerzaun auf die Schienen gelegt. Dabei kam es zum Aufprall.

Unbekannte haben am Wochenende in Wabern sowie zwischen Allendorf und Treysa Gegenstände auf Gleisen platziert. Trotz Vollbremsungen konnten die betroffenen Züge nicht rechtzeitig bremsen und prallten gegen die Hindernisse. Zugreisende wurden dabei nicht verletzt, berichtet die Polizei.

Demnach haben Unbekannte am Samstag bei Wabern, im Bereich der Bahnhofstraße, eine Sitzbank mit Betonelementen auf den Schienen platziert. Ein Regionalexpress konnte gegen 23.20 Uhr nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr über die Betonteile. Die 45 Passagiere blieben bei dem Aufprall unverletzt. Weil die Bremsen beschädigt waren, mussten sie jedoch umsteigen. Die Strecke war eine Stunde lang gesperrt.

Bei Schwalmstadt waren 50 Passagiere betroffen 

Ein ähnlicher Fall ereignete sich am Sonntag gegen 23 Uhr auf der Bahnstrecke zwischen Schwalmstadt-Allendorf und Treysa. Dort überfuhr ein Regionalexpress mehrere Betonplatten und Teile eines Jägerzaunes. Die insgesamt 50 Reisenden blieben unverletzt. Der Zug konnte in langsamer Geschwindigkeit zurück zum Bahnhof Treysa fahren. Dort stiegen die Fahrgäste in einen anderen Zug nach Kassel um.

Aufgrund der Zwischenfälle kam es bei über 20 Zügen zu Verspätungen. Die Schadenshöhe ist noch unklar. 

Hinweise: Bundespolizeiinspektion Kassel, Tel. 05 61/81 61 60 oder 0 8 00/6 88 80 00

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