Geld bleibt aus

Schwalmstadt muss weitere Sanierung fürs Ziegenhainer Bad wohl allein stemmen

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Baggerarbeiten fürs Babybecken laufen: Es soll diese Saison benutzbar sein.

Enttäuschung in Schwalmstadt: Aus dem hessischen Förderprogramm SWIM gibt es kein Geld für die dringend erforderliche Sanierung des Nichtschwimmerbeckens in Ziegenhain.

Trotzdem hält die Stadt an den Plänen fest. Das bekräftigte der Hauptausschuss in seiner Marathonsitzung diese Woche einstimmig.

Vor knapp einem Jahr hatte die Stadtverordnetenversammlung noch fest auf die Hilfe des Landes für die Auskleidung auch des Nichtschwimmerbeckens mit Edelstahl gesetzt. Damals fehlten allerdings die konkreten Förderrichtlinien noch. Vor Kurzem kam jedoch über die Kreisverwaltung die schlechte Nachricht, dass das Freibad im Fünftenweg bei SWIM überhaupt nicht berücksichtigt wird. 

Vergebliches Warten auf finanzielle Unterstützung

280.000 Euro aus diesem Topf hatte die Stadt nahezu fest eingeplant. Das halbtiefe Becken, Baujahr 1982, hat auch im zurückliegenden Winter wieder starke Frostschäden erlitten, die Sanierung könne nicht weiter aufgeschoben werden, heißt es in der Beschlussvorlage für das Stadtparlament. Letztlich hat das vergebliche Warten auf eine Zusage nichts als Zeit gekostet.

Wenn das Kinderbecken in der alten Gestalt in der kommenden Saison nicht gesperrt werden soll, müssen die defekten Fliesen noch einmal ausgetauscht werden. Baustart für die Komplettsanierung in Edelstahl mit einer großen Badeplattform wird dann voraussichtlich im Herbst sein, der Kostenrahmen steht noch nicht fest.

Bürgermeister Stefan Pinhard sagte im Gespräch mit dieser Zeitung, dass das Volumen von SWIM in Höhe von 10 Millionen Euro für ganz Hessen viel zu gering bemessen sei. Letzte Hoffnung: Das Programm wird dieses Jahr neu aufgelegt, Schwalmstadt wird sich erneut bewerben.

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