Märchen im Lüderkeller

Spannender Nachmittag für Kinder im Museum der Schwalm

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Hatten Spaß bei der Märchenlesung im Lüderkeller. Von links Felix, Max, Lea und Lena mit Kunigunde Gabriele Franke. 

In der heimeligen Atmosphäre des Lüderkellers lauschten Felix, Max, Lea und Lena den weihnachtlichen Geschichten, die Gabriele Franke in der Figur von „Kunigunde von Lüder“vorlas.

Im Schein von Lichterketten, bei Punsch- und Spekulatiusduft, angekuschelt an Opa und Oma oder Papa und Mama hören die Kinder von Wichteln, den Tieren im Winterwald und von einem ganz außergewöhnlichen Weihnachtsbaumeinkauf. Kinderpunsch, Spekulatius und Lebkuchen versüßten den Aufenthalt im Lüderkeller ebenso.

Wenn „Kunigunde“ nicht gerade zu Märchenlesung einlädt, nimmt sie Besucher zu Stadtführungen rund um die Festung mit. „Heute aber bleiben wir im Lüderkeller und genießen die Zeit“, so Gabriele Franke, die sich in ihr schmuckes Kunigunde-Kostüm gehüllt hatte und aus einem dicken Märchenbuch vorlas. 

Bei der Wichtelgeschichte hörten die kleinen und großen Zuhörer vom fast vergessenen Reisbrei für den Wichtelpapa. Ohne die weihnachtliche Ration Reisbrei wäre der Wichtelpapa sicherlich verärgert gewesen und hätte die Menschen dann auch nicht mehr vor manch Missgeschick bewahrt. Die Wichtel seien es nämlich, die ganz heimlich still und leise, den Menschen in ihrem Leben beistünden und unbemerkt manch Not abwendeten.

Weihnachtsbaumeinkauf mal anders

Beim Weihnachtsbaumeinkauf mit einer fünfköpfigen Familie fiel in der Geschichte erstmals die Wahl nicht auf den schönsten, sondern auf den ausgefallensten Baum der Baumschule. Fünf Jahre schon hatte der Baum mit den drei Spitzen in der Baumschule auf einen Käufer gewartet, sodass er fast schon als Brennholz geendet wäre, hätten sich nicht die drei Kinder in den außergewöhnlichen Gesellen verliebt.

Die Märchenlesung wurde von der Schwalm-Touristik und dem Museum der Schwalm organisiert.

Von REGINA ZIEGLER-DÖRHÖFER

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