Entscheidung über Bewerbung im März

Schwalmstadt will den Zuschlag für die Landesgartenschau

Das Bild zeigt einen möglichen Entwurf aus der Machbarkeitsstudie. So sollen Jury und Öffentlichkeit Eindrücke erhalten, wie es im Sommer 2027 in Schwalmstadt aussehen könnte.
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Flanieren an der Schwalm: Mit Entwürfen wie diesem aus der Machbarkeitsstudie sollen Jury und Öffentlichkeit Eindrücke erhalten, wie es im Sommer 2027 aussehen könnte.

Eine Landesgartenschau in Schwalmstadt 2027 soll einen Sommer lang die Besucher erfreuen und darüber hinaus bleibende Anlagen schaffen, unter anderem auch neue Rad- und Fußwege.

Schwalmstadt – Coronabedingt hat Schwalmstadt die Bewerbung für die Landesgartenschau 2027 ohne großen Trubel über die Bühne gebracht. Als Weihnachtspäckchen gingen vier Exemplare der Machbarkeitsstudie und ein elegisch-poetischer Film mit dem Titel „Blütenschwalm“ nach Wiesbaden. Die Studie soll den Weg zur Landesgartenschau 2027 ebnen. Auf gut 130 Seiten will Schwalmstadt die Entscheider überzeugen, das bessere Konzept für die Landesgartenschau 2027 zu haben im Vergleich mit den drei Mitbewerbern. Ob die 73 000 Euro teure Studie die Tür dazu ausstößt, wird sich im Frühjahr kommenden Jahres entscheiden. Mit im Wettbewerb sind noch Dillenburg, Frankenberg und Oberhessen, ein Zusammenschluss von elf Gemeinden.

Das Leitthema der Studie und somit der Landesgartenschau: Schwalmstadt – Gemeinsam! Wachsen! Im Mittelpunkt steht dabei das Hochwasserrückhaltebecken zwischen Treysa und Ziegenhain. Das vermeintlich Trennende soll als Bindeglied zwischen den beiden Stadtteilen dienen und die „Neue Grüne Mitte“ Schwalmstadts bilden. Um die grüne Mitte herum soll es zahlreiche weitere Projekte geben. Davon berührt sind nicht nur Treysa und Ziegenhain, sondern auch andere Stadtteile.

Die Studie, untergliedert in zehn Kapitel, hat die Stadt Schwalmstadt, ihre Umgebung, die Verflechtung in die Region und ihr Potenzial in den Bereichen Wirtschaft und Gewerbe, Regionalität, Kultur und Brauchtum. Bei der Standortanalyse arbeiteten die Experten heraus, dass das Hochwasserrückhaltebecken das Kerngebiet der Ausstellung werden müsse. Dabei soll der Naturraum weitgehend unangetastet bleiben. Verzichtet werden soll darauf, die Fläche durch ein Wegenetz zu zerschneiden. Es wird geschätzt, dass die Stadt Schwalmstadt Kosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro hätte – ohne Rahmenprogramm. (Rainer Schmitt)

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