Heiße Zeiten für junge Freiwillige

Zeltlager der Jugendfeuerwehren erstmals in Spieskappel

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Abkühlung auf dem Zeltplatz: Christian Eiffert, Florian Mühling, Philipp Stuckert, Johanna Schmidt, Pascal Rutsch, Eric Zulauf, Lars Itzenhäuser, Philipp Schrattenholzer und Jürgen Gansel hatten ihren Spaß.

Schwalmstadt. Ein schöner Ferienauftakt für 450 Jugendfeuerwehrkids: Kaum hatten sie ihr Schulzeugnis in der Tasche, ging es los zum großen Kreisjugendfeuerwehrzeltlager nach Spieskappel.

Eigentlich war Schwarzenborn als Lagerziel angepeilt, doch wegen einer Doppelbelegung des Platzes mussten die Brandschützer kurzfristig umdisponieren. „Das Umplanen war eine Herausforderung, aber wir haben es geschafft“, sagte Kreisjugendfeuerwehrwart Tom Aßmann. Der TSV Spieskappel stellte sein Vereinsheim zur Verfügung, Bürgermeister Thorsten Vaupel ließ die Wiese mähen und ein Toilettenwagen wurde organisiert. 

„Dieser Platz ist Zeltlagernovum“, so Aßmann, der nach all der Aufregung im Vorfeld am Freitagabend bei der Zeltlagereröffnung erleichtert über den mit großen und kleinen Zelten gefüllten Platz blickte. 37 Jugendfeuerwehrgruppen aus acht Gemeinden des Altkreises hatten bis Freitagabend Quartier bezogen und freuten sich auf ein spannendes, erlebnisreiches Wochenende im Kreise der Gleichgesinnten.

„Feuer darf nur in den Feuerschalen gemacht werden und stets muss ein Eimer Wasser für den Notfall parat stehen“, gab Bürgermeister Thorsten Vaupel als Lagerregel aus. Viele Wehren hatten ihre Parzelle mit kleinen Swimming Pools ausgestattet, um so bei den hochsommerlichen Temperaturen für Abkühlung zu sorgen. Schwalmstadt hatte sogar einen Waldbrandlöschbehälter kurzerhand als Pool umfunktioniert, um der Jugend den Spaß zu gönnen.

Prüfung für 90 junge Feuerwehrkräfte

Bei der Eröffnung wünschte auch Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar kameradschaftliche Stunden im Zeltlager, habe sie selbst vor 32 Jahren doch an einem ersten Jugendfeuerwehrzeltlager teilgenommen und fortan viele schöne Stunden im Kreise der Wehr verbracht. Grußworte hielten auch Kreisausbilder Thomas Schier und Bürgermeister Thorsten Vaupel. Er gab auch bekannt, dass das Frielendörfer Freibad allen Zeltlagerbeteiligten zur Abkühlung kostenfrei zur Verfügung stehe.

Nach einem ersten aufregenden Lagerabend stieg die Nervosität am Samstag bei den 90 Jugendfeuerwehrkräften, die sich für das Ablegen der Leistungsspange gemeldet hatten. 

Im Stadion in Treysa galt es, das gesamte Feuerwehrwissen für das Erreichen der höchsten Auszeichnung im Jugendfeuerwehrwesen parat zu halten. Die auf dem Zeltplatz Verbliebenen vertrieben sich die Zeit mit Geländespielen, bevor am Abend mit einer großen Lagerdisco bis spät in die Nacht gefeiert wurde.

Nach dem Sonntagsgottesdienst wurde der Lagerplatz geräumt und das organisatorisch turbulent begonnene Kreisjugendfeuerwehrzeltlager ging zu Ende. Die Sparkassenversicherung unterstützte das Zeltlager mit einer Spende in Höhe von 250 Euro.

Von Regina Ziegler-Dörhöfer

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