Stachel-Gewächs wuchert: Mariendistel in Ziegenhain soll weg

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Vom Winzling zum imposanten Busch: Waltraud Dippel-Schmidt neben der inzwischen üppig aufgeschossenen Mariendistel.

Ziegenhain. Wenige Monate brauchte die Mariendistel im Garten von Waltraud Dippel-Schmidt um rund zwei Meter groß zu werden. Jetzt will die Ziegenhainerin das Gewächs schnell loswerden.

Vorigen Herbst brachte Waltraud Dippel-Schmidt das Foto einer ihr unbekannten Pflanze in ihrem Garten (kleines Foto) in die Redaktion. Mehrere Leser meldeten sich und klärten auf: Es ist eine Mariendistel. Aus Neugierde, wie diese sich entwickeln würde, beließ Dippel-Schmidt das stachelige Gewächs.

Noch klein: Die Mariendistel von Waltraud Dippel-Schmidt.

Und das brachte es zu erstaunlicher Größe, wie das aktuelle Foto belegt. Eigentlich wird die Mariendistel laut Pflanzenlexika bloß bis zu 1,50 Meter groß, das Exemplar im Ziegenhainer Garten ist sogar deutlich höher. Um sicher zu gehen, dass es nicht aussamt, wird es aber in diesen Tagen entfernt werden, berichtete die Ziegenhainerin.

Legende gab den Namen

Die Namensgebung der Pflanze geht auf eine Legende zurück, ist in der Apothekenumschau nachzulesen. Als die heilige Maria ihr Kind stillte, soll sie etwas Milch verloren haben. Die Tröpfchen fielen auf die Blätter einer Distel, der Mariendistel. Seit der Antike sei die Mariendistel als Heilpflanze bekannt. Im 19. Jahrhundert entdeckte der Arzt Johann Gottfried Rademacher die positive Wirkung auf die Leber, heißt es auf dem Internetportal weiter 

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