In Ziegenhain und Loshausen

Störche in der Schwalm kehren schon zurück

Ziegenhain/Loshausen. Nahezu zeitgleich sind in Ziegenhain und Loshausen die ersten Störche wieder eingetroffen. 

In Ziegenhain dürfte es laut Heinz Stübing der Storchenmann sein, der voriges Jahr mit seiner Störchin auf dem – inzwischen entfernten – Birkenhorst nistete. Er hat sich am Dienstag auf dem Schafhofschornstein blicken lassen.

In Loshausen ist Storchendame Alexa wieder da – nach nur dreiwöchigem Winterurlaub, vermutlich in den Rheinauen. Die Störchin ist bereits seit 2009 in Loshausen daheim, „sie klappert schon und arbeitet am Nest“, hat Kurt Knauff beobachtet. Eine richtig weite Reise bis nach Afrika hat sie noch nie unternommen. Die Hauptnahrung der Störche seien jetzt Mäuse, berichtete Knauff am Mittwoch im Gespräch mit der HNA weiter.

Während es in Loshausen in rund vier Wochen zweifellos auf dem Molkereischornstein zur Eiablage kommen wird, ist das in Ziegenhain noch nicht entschieden. Laut Heinz Stübing könnte es noch zu Kämpfen um den Schafhof kommen, zum Beispiel wieder mit Nilgänsen. Die Pflanzenfresser bleiben durchgängig hier. Eine Rückbesetzung des Schafhofschornsteins durch die Störche würde Stübing natürlich begrüßen.

Dass eine Storchenfrau in Ziegenhain eintrifft, sei innerhalb der kommenden zwei, drei Wochen zu erwarten, so Stübing. Das frühere Eintreffen von Partnern ist für Stübing durch den Klimawandel bestimmt.

Rubriklistenbild: © Döringer

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