50 Störche legten Rast in den Schwalmauen ein

Großer Schwarm stoppte in der Schwalm: Mehr als 50 Störche rasteten in den Schwalmauen bei Ziegenhain. Foto: Rheinwald/nh

Ziegenhain. Am Freitag legten mehr als 50 Störche in den Schwalmauen am Entenfang in Ziegenhain eine Rast ein.

So etwas hat die Schwalm noch nie gesehen. Laut Vogelexperten Heinz Stübing übernachteten die vielen großen Vögel auch am Ortsrand von Ziegenhain. Den exponiertesten Platz hatte ein Storch auf der Wetterfahne der Ziegenhainer JVA inne.

Attraktiv als Rastplatz für nach Süden ziehende Störche sei die Schwalm aus verschiedenen Gründen, erklärte Stübing. Über der Schwalm verläuft quasi eine Haupstraße für Zugvögel. Denn die Schwalm liegt an einem Grabenbruch, der sogenannten Westhessischen-Senke. An solchen Verläufen orientieren sich Zugfögel gerne, so Stübing. Außerdem tummelten sich in den vergangenen Wochen schon bis zu zehn Schwälmer Störche in diesem Gebiet - ein für Zugvögel sichtbares Zeichen, das ausreichend Nahrung vorhanden ist. Die gute Versorgungslage wiederum ist auch durch ausgewiesene Vogelschutzgebiete in der Auenlandschaft bedingt.

Das nutzten sogleich auch die 50 Störche. Nach ihrer Übernachtung und einem ausgdehnten und guten Frühstück ging’s am Samstag weiter in Richtung Süden.

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