Straßenausbau wird abgestimmt

Schwalmstadt: Sanierung der Ascheröder Straße und Herstellung der B 454 nicht zeitgleich

Kreuzung Feuerwache Ziegenhain: Hier entsteht unter der Federführung der Stadt Schwalmstadt ein Kreisverkehrsplatz, kurz Kreisel. Wann genau es losgeht, wurde noch nicht bekannt gegeben.
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Kreuzung Feuerwache Ziegenhain: Hier entsteht unter der Federführung der Stadt Schwalmstadt ein Kreisverkehrsplatz, kurz Kreisel. Wann genau es losgeht, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Der Kreisel an der Feuerwache in Ziegenhain wird gebaut, nach aktuellen Informationen dieser Zeitung vermutlich im Laufe des kommenden Jahres.

Schwalmstadt. Eine große Sorge konnte Hessen-Mobil-Sprecher Marco Lingemann auf HNA-Anfrage am Dienstag nehmen: Der Ausbau der Ascheröder Straße in Treysa werde nicht zeitgleich stattfinden.

Diese Befürchtung war kürzlich im Stadtparlament Thema, Karin Wagner von der SPD-Fraktion sagte, die Stadt solle sich vehement dafür einsetzen, dass es nicht zu einer „Abriegelung wie in Neukirchen kommt“. Auch Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Otto (CDU) unterstrich, „ein Chaos wie rund um Neukirchen“ dürfe nicht sein, während Bürgermeister Stefan Pinhard zusicherte, dass „Schwalmstadt umfassend im Thema“ sei.

Konkrete Terminangaben waren am Dienstag nicht zu erhalten, doch offenbar werden der Kreiselbau und die Sanierung der Fahrbahn der B454 zwischen Ziegenhain und Treysa zuerst umgesetzt.

Unternehmen fordert Kreisel

Das Unternehmen Heidelmann hatte eigentlich beim feierlichen Spatenstich im Sommer 2020 gefordert, dass der Kreisel bis Ende Mai 2021 fertig sein sollte.

Hessen Mobil-Sprecher Marco Lingemann versicherte, die Maßnahmen würden „zeitlich so getaktet, dass die Verkehre fließen können“. Die Abläufe würden bei jeder Straßenbaumaßnahme unter allen Beteiligten genau abgestimmt – das sei auch in Neukirchen so gewesen, die Kommune habe zugestimmt. Andererseits sei die Einhaltung von Zeitplänen natürlich sehr wichtig: Die Sanierung der B454 erfolge in vielen Bauabschnitten, Verzögerungen hätten immer weitere Verschiebungen zur Folge. Wie mehrfach berichtet, kritisierten Pendler und Anwohner die teils parellelen Straßensperrungen im Raum Neukirchen scharf.

Zum Thema Ausbau der Ascheröder Straße hatte Pinhard eingangs der Stadtverordnetensitzung erklärt, dass die grundhafte Komplettsanierung kommen werde, wenn die Planungen abgeschlossen sind, werde in einer Bürgerversammlung informiert, eine Zeitangabe machte er nicht. (Anne Quehl)

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