6500 Euro wurden gestohlen

Treysaer Burschen danken für Spenden: Nach Diebstahl viel Hilfe

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Bei der Hutzelkirmes wurden rund 6500 Euro gestohlen.

Treysa. Nach dem Diebstahl von rund 6500 Euro auf der Hutzelkirmes in Treysa haben über 30 Privatpersonen, Firmen und Institutionen Beträge zwischen fünf und 200 Euro gespendet.

"Mit so viel Resonanz haben wir nicht gerechnet", sagt Verwaltungsratssprecher Dieter Dötenbier von den Kirmesburschen Treysa. Dötenbier: „Firmen haben ihre Rechnungen storniert, andere haben die Zahlungstermine weit nach hinten verschoben. Wir im Verwaltungsrat haben nur noch gestaunt, wie viele alte und junge Treysaer sich mit der Hutzelkirmes identifizieren.“ Ein Gesamtspendenbetrag wurde nicht mitgeteilt.

Wie berichtet, wurden aus dem Bürowagen der Burschen bei der 69. Hutzelkirmes rund 6500 Euro gestohlen. Die Tat, für die Burschen ein „heimtückischer Raub“, traf die Veranstalter umso härter, als das Traditionsfest gerade wiederbelebt werden sollte. Kurz darauf rief die Burschenschaft zum Spenden für die vorläufige Kostendeckung auf. Dötenbier: „Die Verpflichtungen sind noch nicht abgedeckt, aber es hat uns ein Riesenstück weiter geholfen, kurzfristige Verbindlichkeiten zu bedienen.“

Da viele ungenannt bleiben wollten, wollen die Burschen auf diesem Wege allen danken, die geholfen haben. Nächste Schritte zum Weiterbestand des Vereins seien in vollem Gange. Weiteres zum Fortbestand der Hutzelkirmes steht noch nicht fest.

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