Lang ersehnte Verkehrsfreigabe

Treysaer Kreisel: In einer Woche geht es rund

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Gussasphalt wird aufgebracht: Diese Arbeiten sollen noch diese Woche abgeschlossen werden, nächste Woche werden die Markierungen aufgebracht. Der Innenbereich ist schon mit Rasen eingesät, Bäume sollen folgen.  

Treysa. Ein Aufatmen geht durch Schwalmstadt, und auch die vielen Einpendler werden diese Meldung mit Erleichterung hören: Der Kreisel auf der Friedrich-Ebert-Straße in Treysa soll heute in einer Woche, am 7. Juli, freigegeben werden.

Das gab Bauamtsleiter Alexander Inden in einer der Ausschusssitzungen im Vorfeld der  Stadtparlamentssitzung bekannt.

Die Baustelle beziehungsweise die Dauer der Arbeiten hatten dem Projekt im Lauf der Monate den zweifelhaften Titel „Jahrhundertkreisel“ eingetragen. Oft waren an den Baustellenampeln in Höhe der Hazienda und an der Brücke zur Vonholdt-Schule lange Rückstaus entstanden. Insbesondere aus Richtung Ziegenhain versetzte sich das Stauende nicht selten bis zur Bft-Tankstelle zurück, die Geschäftsleute an der Bundesstraße übten heftige Schelte.

Besonders kritisch waren Tage wie der 12. Mai, als die Ampelschaltung stark verkürzt war, nachdem die Anlage nachts umgestoßen worden war. Viele Berufstätige hingen im Stau fest und kamen teils massiv zu spät zu ihrem Arbeitsplatz. Viele Anlieger, die den Knotenpunkt nicht meiden konnten, klagten fortwährend über die verlorene Zeit.

Das Freigabedatum nannte Inden nach einer Anfrage von CDU-Fraktionsvorsitzendem Karsten Schenk in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. „Ich hoffe, dass bald alles vergessen ist“, sagte der Bauamtsleiter und merkte an, dass dort ja vorher auch eine Ampelanlage war.

Laut Inden sind oder waren die Restarbeiten das Abfräsen von Teer rund um den Betoninnenkreis und Aufbringen von neuem Gussasphalt diese Woche, kommende Woche stehen Markierungsarbeiten an. Inden unterstrich, dass eine Fertigstellung des Kreisels von Mai bis Weihnachten tatsächlich nicht möglich gewesen sei, diese Annahme sei falsch gewesen.

Mehrfach hatte Inden darauf hingewiesen, dass sich zusätzliche Probleme eingestellt hatten nach dem Baubeginn. Die Erneuerung von Leitungen aller Art durch verschiedene Anbieter (Wasser, Gas, Telekom) sei zeitraubend und kompliziert gewesen.

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