12.000 Euro Schaden

Unfall im A49-Tunnel bei Treysa: Betrunkener Fahrer flüchtet zu Fuß

Im A40-Tunnel bei Treysa kommt es zu einem Unfall. Der betrunkene Verursacher flüchtet zunächst – kommt aber nicht weit.

Treysa – Im A49-Tunnel bei Treysa gab es am Wochenende laut Autobahnpolizei den ersten echten Verkehrsunfall. Der betrunkene Unfallverursacher flüchtete zunächst zu Fuß aus dem Autobahntunnel, konnte aber von der Polizei am Sonntagmorgen (13. November) in Treysa festgenommen werden.

Wie die Autobahnpolizei auf Anfrage der HNA berichtete, fuhr ein Pritschentransporter – ein Mercedes Sprinter – in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Tunnel gegen die Betonwand. Dabei wurde der Fahrer, ein 31-jähriger Mann aus Waldeck, leicht verletzt.

Der Waldecker war laut Polizeisprecher mit seinem Wagen in Schwalmstadt auf die Autobahn aufgefahren und in Richtung Kassel unterwegs. Im Tunnel kam der 31-jährige Fahrer mit dem Sprinter ins Schleudern. Die Unfallursache sei noch unklar, heißt es von Autobahnpolizei.

Verkehrsunfall: In der Nacht von Samstag auf Sonntag verunfallte ein Waldecker mit einem Sprinter im A49-Tunnel bei Treysa. Die Feuerwehr musste Betriebsstoffe aufnehmen.

Unfall im A49-Tunnel bei Treysa: Polizei nimmt betrunkenen Fahrer fest

Nach dem Unfall verließ der Mann das beschädigte und nicht mehr fahrbereite Fahrzeug und flüchtete aus dem Tunnel. Durch Zeugenaussagen und der 24-Stunden-Videoüberwachung im A49-Tunnel konnte der Unfallfahrer aber schnell ermittelt werden. Mann habe den Waldecker gegen 6.10 Uhr im Stadtgebiet von Treysa aufgreifen und festnehmen können, sagte der Sprecher der Autobahnpolizei. Der Mann war alkoholisiert, eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein einbehalten.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens beläuft sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt 12.000 Euro. Den Schaden am Sprinter bezifferte der Polizeisprecher auf 7000 Euro, den Schaden am Tunnel auf gut 5000 Euro.

A49-Tunnel bei Treysa nach Unfall gesperrt – Polizei nimmt Ermittlungen auf

Unmittelbar nach dem Unfall wurde die betroffene Tunnelröhre durch Mitarbeiter der Tunnelleitstelle für den Verkehr gesperrt. Vor dem Tunneleingang schlossen sich automatisch die Schranken, das ist Teil des Sicherheitskonzepts. Neben der Polizei waren auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr Treysa auf der A49 im Einsatz. Die Feuerwehrleute streuten ausgetretene Betriebsstoffe ab und unterstützten bei den Bergungsarbeiten.

Die Unfallermittlung liegt in den Händen der in Baunatal beheimateten Autobahnpolizei. Die Beamten sind für die A49 bis zur Kreisgrenze verantwortlich. (Matthias Haaß)

Erst vor kurzem ist es zu einem schweren Unfall auf der A49 gekommen, bei dem zwei Menschen verletzt wurden.

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Schwalmstadt

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