Umzug in Treysaer Neubau steht an

Vorstand der VR-Bank Hessenland ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2020

Das Bild zeigt die Fassade des Geschäftshauses der VR-Bank Hessenland an der Bahnhofstraße.
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Im Jahr 2018 hatte sich die VR-Bank Hessenland gegen das Projekt Geschäftshaus an der Bahnhofstraße entschieden, Ende 2020 aber das Areal doch erworben.

Die VR-Bank Hessenland zeigt sich mit dem vergangenen Geschäftsjahr zufrieden. In ihrer Bilanz gibt es auch Neues zum Kauf des neuerbauten Geschäftshauses in der Treysaer Innenstadt.

Schwalm – Die VR-Bank Hessenland hat ihre Bilanz vorgestellt. Neben vielen Zahlen gab es auf Bitte dieser Zeitung auch Neues zum Kauf des neuerbauten Geschäftshauses an der Treysaer Bahnhofstraße 40-42. Im Dezember war bekannt geworden, dass die Bank das Areal von der Kurhessen Gewerbebau GmbH erworben hatte. Im Erdgeschoss soll künftig das Bankgeschäft auf 500 Quadratmetern betrieben werden. Damit verlagert die Bank ihren Standort nun doch von der Mainzer Gasse in das Wohn- und Geschäftshaus „Schwalm-Carree“.

Schon 2015 hatte die VR-Bank dort Grundstücke gekauft, sich 2018 dann jedoch gegen eine eigene Weiterverfolgung des Projektes entschieden und an die Kurhessen Gewerbebau verkauft. Wie Vorstandsmitglied Ralph Kehl und der Vorstandsvorsitzende Helmut Euler nun erklären, war die Entscheidung gegen das Projekt nach Erörterung verschiedener Konzeptionen und damit verbundener betriebswirtschaftlicher Belange gefallen. Nach Fertigstellung wurde der Bank das Haus erneut zum Kauf angeboten. Für die der Neubewertung seien mehrere Gründe ausschlaggebend gewesen, so der Vorstand: unter anderem deutlich gefallene Refinanzierungskosten, ein höheres Mietzinsniveau und der Wegfall von Unwägbarkeiten bei den Herstellungskosten. Auf der Seite des Investors erledigte sich das Risiko der Vermarktung der Erdgeschossflächen vor dem Hintergrund der derzeit nicht absehbaren Folgen der Coronakrise. Auf dem 2500-Quadratmetergrundstück befinden sich 33 Pkw-Stellplätze, das Gebäude hat eine Nutzfläche von über 2100 Quadratmetern. In den obersten Geschossen sind Wohnungen.

Geschäftsjahr der VR-Bank Hessenland: Bank ist in wichtigen Geschäftsfeldern gewachsen

Aus der Jahresbilanz war zu erfahren, dass die Bank in allen wichtigen Geschäftsfeldern besser als erwartet gewachsen ist. Der Erfolg stehe im Zusammenhang mit der unternehmerischen Anpassungsfähigkeit. Das betreute Kundenvolumen überschritt erstmals die Marke von drei Milliarden Euro, dabei erreichten das Kreditneugeschäft sowie das Anlage- und Vorsorgegeschäft historische Bestmarken, heißt es in der Pressemitteilung. Dank politischer Unterstützung sei die Bank bisher von Insolvenzen verschont geblieben. Als gute Entscheidung bewertet der Vorstand die vor zwei Jahren eingeführte persönlich-digitale Beratung via VR@home. Durch die technischen und organisatorischen Veränderungen sei es gelungen, dass 70 Prozent der Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz völlig flexibel wählen könnten.

Sämtliche Tochtergesellschaften der Bank erreichten Umsatz- und Ergebniszuwächse. Die Ertragslage der Bank zeichne sich, wie in den Vorjahren, durch eine überdurchschnittliche Wirtschaftlichkeit aus. Das Eigenkapital erhöhte sich unter anderem durch die Zeichnung weiterer Geschäftsanteile der Mitglieder um insgesamt 13 Prozent auf 210 Millionen Euro. Klare Standortentscheidungen habe es in diesem Jahr für Treysa, Stadtallendorf-Neustadt und Homberg gegeben. Die 40 721 Mitglieder sollen auch in diesem Jahr mit einer Dividende von drei Prozent am Unternehmenserfolg beteiligt werden. (sro)

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