Kommentar zur Stadtverordnetenversammlung: "Wahlkampf eröffnet"

Neukirchen. Die Auflösung des Eigenbetriebs Stadtwerke hat die Neukirchener Stadtverordnetenversammlung abgelehnt. Ein Kommentar von HNA-Redakteurin Anne Quehl über die Lage in Neukirchen.

Auch der Haushaltsplan wurde an das Parlament zurückgegeben.

Wohl ein Dutzend Mal läutete Parlamentsvorsteher Willi Berg die Ordnungsglocke. Ein akustisches Zeichen dafür, dass diese lokalpolitische Schlacht hitzig war.

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Tatsächlich sind die Fronten in der Knüllstadt ein Jahr vor den Kommunalwahlen verhärtet. Die Mehrheitsfraktionen von SPD, UBL und Bündnis 90/Die Grünen standen mit ihrer Mehrheit von einer Stimme ebenso hartnäckig wie die Bürgerlichen mit CDU, FDP und FWG. Trotz Sitzungsunterbrechung gab man auf beiden Seiten keinen Zentimeter nach.

So erlebten die vielen Zuschauer, darunter eine große Anzahl Sportler in Trainingsjacken und Beschäftigte des Eigenbetriebs, einen langen Abend der Grundsatzdebatten ohne Kompromisse. Immerhin erlebten sie mit, worum es weiterhin, also auch im just eröffneten Wahlkampf gehen wird: Um die gewohnten Themen Hallenbad, den Bauhof, die Aufstellung der Verwaltung. Auf wirklich Neues oder überraschende Wendungen sollte man in den verbleibenden Monaten nicht mehr spekulieren.

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