Weiber ließen’s krachen

Merzhäuser Weiberfastnacht mit Rock, Pop und Karnevalsmusik

Super Stimmung: Beim Weiberfasching der Glucken in Merxhausen feierten 300 Frauen ausgelassen.

Merzhausen. Bereits zum 30. Mal hatten die Merzhäuser Glucken zur Weiberfastnacht in die Antreffhalle geladen.

In die karnevalistisch geschmückte Halle strömten am Freitagabend Hexen, Blumenmädchen, Vamps, Cops und viele weitere fantasievoll verkleidete junge und ältere Frauen, um gemeinsam eine große Party zu feiern. Freundinnen hatten sich bei ihrer Kostümierung verabredet, so dass manche Verkleidung nicht nur einmal, sondern gleich vier, fünf Mal zu sehen war.

Akrobatisch: Die Tanzgarde.

Der Abend begann mit dem Beweis, dass sich die Organisatoren rund um Irmtraud Hellwig keine Nachwuchssorgen machen müssen, denn die Mini Garde begann das Programm mit einer überzeugenden Vorführung ihres Könnens. Die sorgfältig einstudierten Choreografien der Kolpinggarde Neustadt und der Tanzgruppe „Line Dance“ ließen bald dieerstenfeierwilligen Frauen auf die Stühle klettern, um besser sehen zu können. Die Mittlere Garde präsentierte klassischen Karnevalstanz, doch mit den Merzhäuser Rock Girls veränderte sich die Karnevalsmusik hin zum harten Rock. Das Funkemariechen Antonia Diebel erinnerte wieder daran, dass an diesem Abend Jecken- und Narrenzeit war. Ihre akrobatischen Tanzeinlagen belohnten die rund 300 Besucherinnen mit johlendem Applaus.

So wechselten sich im Laufe des Abends immer wieder die Genres ab oder mischten sich sogar wie bei dem Nena Medley, welches die Große Garde tänzerisch auf die Bühne brachte. Das Programm des Abends bestand bis auf zwei Ausnahmen - einem Sketch ohne gesprochene Worte und einer 60-Sekunden-Büttenrede - aus einem vielfältigen, einfallsreichen und stimmungsvollen Tanz- und Musikprogramm.

Merzhäuser Weiberfastnacht

Sehr beeindruckend war die von Viola Fischer live gesungene Version des Bon Jovi Song „It´s my life“ und die Lichtinstallation der Schwarzlichtgruppe. Männer waren bei dem dreistündigen Programm nur in dienender Funktion zugelassen: Maik Eckhardt moderierte und ließ die versammelten Damen immer wieder den Merzhäuser Karnevalsruf „Glutze, ei ei“ schreien, die anderen im Saal anwesenden Herren sorgten für die Musik und den rechtzeitigen Nachschub an Getränken. Bis tief in die Nacht feierten die Karnevalisten rund um die Merzhäuser Glucken.

Von Christiane Decker

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.