Wiedergefundener Hephata-Bewohner kann Klinik bald verlassen

Treysa. „Die Erleichterung von gestern Abend ist auch heute noch überall in der Hephata Diakonie spürbar", so Hephata-Direktorin Judith Hoffmann.

Wie berichtet, war seit Samstag nach einem vermissten 58 Jahre alten Bewohner gesucht worden. Am Montagabend wurde der geistig behinderte Mann am Waldrand bei Elnrode gefunden. Am Samstag, Sonntag und Montag hatten zeitweise mehr als 120 ehrenamtliche und hauptamtliche Helfer nach ihm gesucht.

Durch einen Hinweis wurde der Gesuchte schließlich entdeckt, er sei körperlich weitestgehend wohlbehalten und es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, so eine Hephata-Pressemitteilung. Derzeit befinde sich der 58-Jährige noch im Krankenhaus, das er aber voraussichtlich bis zum Ende der Woche verlassen könne. Hephata-Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt: „Die großartige Unterstützung bei der Suchaktion ist ein bemerkenswertes Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen, für die wir bei der Hephata Diakonie da sind und für die aber eben auch viele andere Menschen bereit sind, sich zu engagieren.“

Umgekehrt lobte Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Thomas Thiel die Unterstützung seitens Hephata bei dem Einsatz, hunderte Mitarbeiter unterstützten die Einsatzkräfte, berichtete er gegenüber der HNA. Einsatzkräfte von Schwalmstädter Feuerwehren waren am Sonntag bis zum Abend unterwegs, am Montag seien auch Kräfte von DLRG und Rotem Kreuz hinzugezogen worden. Im Einsatz waren auch Suchhundestaffeln des DRK, ein Polizeihubschrauber aus Egelsbach und zwei Personenspürhunde aus Hessisch-Lichtenau sowie Polizei. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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