Wohnhäuser entstehen

Wohnen im neuen Quartier in Schwalmstadt: 2023 Erschließung für Bebauung im Chinapark

Auf dem Gelände des früheren Chinaparks in Ziegenhain sollen Eigentums- und Mietwohnungen entstehen.
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Auf dem Gelände des früheren Chinaparks in Ziegenhain sollen Eigentums- und Mietwohnungen entstehen.

Einstimmig sprachen sich die Stadtverordneten dafür aus, einen städtebaulichen Vertrag mit den beiden neuen Eigentümer des Chinaparks abzuschließen.

Schwalmstadt. Auf dem 70 Hektar großen Gelände sollen unter dem Titel Quartier Lohtriesch Wohnhäuser entstehen. Das dazu vorgelegte städtebauliche Konzept nahmen die Mandatsträger zur Kenntnis.

Dem Konzept zufolge sollen 56 Wohneinheiten als Einzel-Doppelhäuser und Hausgruppen entstehen. Ferner 100 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäuser. Dazu 20 bis 32 Wohneinheiten am Südrand als Etagenwohnungen oder Doppelhäuser sowie 50 Wohneinheiten an der Junker-Hoose-Straße. Die Entwicklung soll in Abschnitten erfolgen.

Auf einer zehn Hektar großen Fläche südlich der Erich-Rode-Straße planen die beiden Eigentümer ein gemischtes und insbesondere für Wohnen vorgesehenes Quartier zu entwickeln. Es handelt sich um ehemals vorwiegend gewerbliche genutzte Flächen im Bereich des ehemaligen Chinaparks und dem Baubetrieb Schmidt am Schwarzen Weg.

Erste Überlegungen dazu gab es schon 2018. Der städtebauliche Entwurf wurde nach dem Eigentümerwechsel angepasst. Der Entwurf soll Grundlage für den Bebauungsplan sein, der im kommenden Jahr aufgestellt werden soll, so dass 2023 die Erschließung erfolgen könnte.

Ziel sei es, die ehemals und auch heute noch teilweise gewerblich genutzten Flächen zu einem Wohnquartier zu entwickeln. Dieses Quartier liegt zwischen der vorhandenen Bebauung der Erich-Rode-Straße, der Junker- Hoose-Straße, der Straße An der Seilbach und der südlich anschließenden freien Flächen.

Der Konzeption nach soll eine Mischung aus Eigentum und Mietwohnungen entstehen. Das geplante Neubaugebiet soll den Siedlungsbestand abrunden und die brach liegende China-Park-Fläche reaktivieren. Dabei sollen Teile des Bestands integriert sowie Wegstrukturen aufgenommen und weiterentwickelt werden.

Auf den Flächen soll es unterschiedliche Bauweisen geben. Die Erschließung soll zwischen Schwarzem Weg und An der Seilbach erfolgen. Wege sollen für die Durchlässigkeit für Radfahrer und Fußgänger sorgen. Am Nordrand sind Flächen für Wasserrückhalt und Freizeitangebote vorgesehen. Das Projekt ziele auf eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung. Dabei werde auf eine möglichst effiziente Nutzung der Flächen abgezielt. Berücksichtigt werden soll dabei die in der Stadt angestrebte Wohnnutzung, eine angemessene bauliche Dichte sowie ein sparsamer Umgang mit Grund und Boden. (Rainer Schmitt)

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