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ZDF-Küchenschlacht-Teilnehmer Uwe Globisch stammt aus Treysa

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Von: Sylke Grede

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Im Fernsehen: Uwe Globisch bei den Aufzeichnungen für die ZDF-Küchenschlacht.
Im Fernsehen: Uwe Globisch bei den Aufzeichnungen für die ZDF-Küchenschlacht. © ZDF

„An die Töpfe fertig los!“, so hieß es für den gebürtigen Schwälmer, Uwe Globisch, der für die ZDF-Kochsendung „Küchenschlacht“ an der Aufzeichnung teilnahm.

Schwalmstadt – Unter der Moderation von TV-Koch Alexander Kumptner durfte der Schwälmer, der seit 20 Jahren in München lebt, seine Kochkünste unter Beweis stellen. Die Herausforderung: Die Kandidaten müssen ihr Gericht innerhalb von 35 Minuten kochen und einem Star-Koch zur Verköstigung präsentieren. Jeden Tag fliegt einer Kandidaten nach dem Urteil raus – bis hin zum Wochenfinale.

Beim Wochenfinale muss dann ein Gericht aus der Feder von Alexander Kumptner gekocht werden. Dieses Gericht haben die Kandidaten circa zwei Wochen vor Aufzeichnungsbeginn begonnen, um es probekochen zu können. Das Gericht von Alexander Kumptner war: Glasierter Steinbutt mit im Ofen geschmortem Lauch, Pastinakenpüree und Weißwein-Schokoladen-Sauce. „Ich habe mich sehr gefreut, dass ich unter der Moderation von Alex Kumptner kochen konnte. Er ist einfach ein lockerer und sympathischer Typ und ein exzellenter Koch“, erklärt Globisch.

Die ersten beiden Gerichte durfte sich der Theologe und Geschäftsführer des Deutschen Katecheten-Vereins selbst aussuchen. Für die erste Sendung, unter dem Motto „Leibspeise“ wählte er einen Saiblingstartar auf gehobeltem Fenchel mit Wasabi-Creme und einem Knuspersegel. Sollte er eine Runde weiterkommen, wäre es ein vegetarisches Motto: Hier plante der Schwälmer einen Raviolo mit Spinat-Ricotta-Füllung und flüssigen Eigelb. Geplant waren für die Aufzeichnungen zwei Tage - je nachdem wie weit man kommt. Die Aufzeichnungen fanden in einem Kochstudio in Hamburg statt.

Die Kochsendung war für Uwe Globisch ein eindrucksvolles Erlebnis

Natürlich hat sich Globisch akribisch auf seine beiden ausgewählten Gerichte vorbereitet. Als Testjuroren haben mehrere Male der Freundeskreis und die Familie herhalten müssen. „In den meisten Fällen hat es allen geschmeckt. Ich war für Verbesserungsvorschläge aber immer dankbar“, so der Schwälmer. Auf die Studio-Situation habe er sich aber nicht vorbereiten können. Besonders aufregend sei der erste Tag gewesen.

„Wie funktioniert der Herd? Wo steht alles?“ Dazu kommt der Zeitdruck: „Da ist man viel nervöser als zuhause. Das Mehl steht neben einem und man sieht es trotzdem nicht.“ Außerdem plaudert der Moderator noch mit den Kandidaten: „Zuhause kann ich mich viel besser fokussieren.“ Aber die Interviews während dem Kochen übte Globisch mit seinem Sohn Ben beim Kochen am heimischen Herd. „Mein Sohn gab mir auch den Tipp, beim Kochen im TV nicht unbedingt zu fluchen…“

Trotz aller Aufregung war es für Uwe Globisch ein eindrucksvolles Erlebnis.

„Wir waren eine tolle Gruppe und jeder hat jedem den Sieg gegönnt. Und auch das Drumherum war perfekt organisiert: Von der Maske, über die Garderobe bis hin zur Betreuung durch das Produktionsteam war alles perfekt geplant! Und auch die TV-Köche nahmen sich Zeit, um zwischendurch für Tipps zur Verfügung zu stehen.“

Ob sich Globisch ins Wochenfinale kochen konnte, sieht man vom 28. Februar bis 2. März, jeweils um 14.15 Uhr im ZDF oder dann in der ZDF-Mediathek. Dort findet man auch die Rezepte aller Kandidaten zum Nachkochen.

Zur Person

Uwe Globisch, geboren am 2. Oktober 1975 in Ziegenhain; aufgewachsen bis zum Abitur in Treysa, Studium der Kath. Theologie in Würzburg, seit 2001 in München. Dort tätig nach dem Studium in kirchennahen Bildungseinrichtungen. Von 2011 bis 2021 tätig als Programmleiter für den Bereich „Religion und Gesellschaft“ im Kösel-Verlag der Penguin-Random House-Verlagsgruppe. Seit Mai 2021 als Geschäftsführer für den Deutschen Katecheten-Verein (dkv) tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne (18 und 15 Jahre).

(Sylke Grede)

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