"Platzdrainage ist Gold wert"

Neuer Dressurplatz auf der Lämmerweide Ziegenhain

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Auch die Dressur gehörte zum Programm: Im Bild Nacho Libre mit Reiterin Nadine Ulrich.

Gleich beim ersten großen Turnier wurde der neue Dressurplatz des Kreisreitervereins am Wochenende auf die Probe gestellt.

„Der neue Platz hält, was er versprochen hat. Wir konnten trotz des Regens alle Prüfungen anbieten. Die Platzdrainage war Gold wert“, sagte Pressesprecherin Mira Sack, die am ersten Turniertag selbst in der Dressurpferde Prüfung der Klasse L mit ihrem Pferd „Queen Anne“ den ersten Platz holte.

Einen weiteren ersten Platz konnte auch Vereinsmitglied Ginia Gleue erreiten. Gleue holte sich Rang 1 in der Springpferde-Prüfung A mit ihrem Pferd „Small Talk“ und sorgte so für einen guten Einstand für den Gastgeberverein.

23 eigene Reiter des Kreisreitervereins gingen an den Start und maßen sich mit 370 weiteren Reitern der Region. 685 Nennungen galt es am Wochenende abzuarbeiten. „Unsere Platzbedingungen machen das Turnier zu einem der attraktivsten der Region. Spring- und Dressurreiter kommen sich nicht ins Gehege. Unser 40-köpfiges Helferteam gibt alles“, versicherte Mira Sack.

So hatten Reiter aus ganz Nord- und Mittelhessen, von Kassel bis Marburg, den Weg nach Ziegenhain gefunden.

Die trüben Wetterbedingungen hielten die Reiter von einer Turnierteilnahme nicht ab, doch bei den Besuchern blieb dann doch der ein oder andere Gast dem Turniergeschehen fern.

Kreismeisterschaft

Erstmalig seit vielen Jahren wurde auf der Lämmerweide auch wieder eine Kreismeisterschaft ausgeritten. In verschiedenen Leistungsklassen wurden die besten Spring- und Dressurreiter des Schwalm-Eder-Kreises ermittelt. Es zählten jeweils zwei Wertungsprüfungen. „All die Jahre fand sich kein ausrichtender Verein für die Kreismeisterschaft. 

Für uns Reiter ist ein Kreismeistertitel aber doch auch ein zusätzlicher Ansporn“, meinte Ginia Gleue. Beim Turnier am Wochenende wurden Prüfungen bis zur Klasse M angeboten. „Perspektivisch würden wir uns auch höherklassige Turnierprüfungen wünschen. Unsere Platzbedingungen könnten das leisten, wir bräuchten nur weitere Sponsoren und Förderungen“, sagte Mira Sack, die selbst auch die höheren Leistungsklassen reiten könnte.

Schon heute könnte der 400 Mitglieder starke Reitverein das Turnier aber nicht ohne die Unterstützung von vielen Sponsoren durchführen.

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