Verletzungen waren massiv

Trotz geglückter Rettung in Ziegenhain: Storch musste eingeschläfert werden

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Einsatz auf dem Dach: Mithilfe der Drehleiter konnten die Retter zum verletzten Storch gelangen. 

Trauriger Einsatz für die Feuerwehr Ziegenhain: Am Sonntagmorgen wurde sie gegen 8 Uhr zu einem Wohnhaus in die Carl-Bantzer-Straße gerufen. 

Ein Storch hatte sich mit einem Bein zwischen den Platten einer Fotovoltaikanlage, die sich auf dem Dach befanden, verfangen. Zwar gelang, wie Wehrführer Karsten Linke berichtet, zunächst die Rettung des verletzten Tieres, es musste jedoch später eingeschläfert werden.

Laut Linke waren bei dem Einsatz etwa 15 Einsatzkräfte Vorort. Mithilfe der Drehleiter gelangten die Feuerwehrleute zu dem Jungstorch vor. Sie konnten das Tier vorsichtig befreien, wickelten es in eine Decke und kümmerten sich um das Tier.

Bein war gebrochen

Ebenfalls herbei geeilt war Vogelexperte Heinz Stübing aus Ziegenhain: „Der Storch hatte sich das Bein oberhalb des Sprunggelenkes gebrochen, der Trümmerbruch war sehr massiv“, beschreibt er die schweren Verletzungen.

Auch Tierarzt Dr. Wulf Rheinwald aus Treysa war benachrichtigt worden, um sich die Verletzungen anzusehen. Noch Vorort amputierte der Arzt das Bein des Tieres und verband die Wunde. Schließlich stellte man noch den Kontakt zu Andrea Krüger-Wiegand von der Storchenstation in Wabern her.

Mit ihr berieten sich die Experten. „Das Tier musste schweren Herzens eingeschläfert werden, die Möglichkeit einer Prothese war durch die ungünstige Lage der Verletzung nicht gegeben“, erklärt Heinz Stübing. 

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