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Ehepaar sorgt für Aufforstung im Naturpark Knüll

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Von: Sylke Grede

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Spenden für Bäume: Eckard Grütters-Santiago und seine Frau Nitzia Santiago aus Darmstadt mit Bürgermeister Jürgen Liebermann (Mitte).
Spenden für Bäume: Eckard Grütters-Santiago und seine Frau Nitzia Santiago aus Darmstadt mit Bürgermeister Jürgen Liebermann (Mitte). © Karin Liebermann

Eckard Grütters-Santiago und seine Frau Dr. Nitzia Santiago aus Darmstadt übernehmen die Kosten für die Aufforstung von zwei Hektar Wald in Schwarzenborn.

Schwarzenborn – Insgesamt wurden bisher für Flächenräumung, Zaunmaterial, Pflanzen, Zaunbau sowie Handräumung mit Motorsäge circa 20 000 Euro ausgegeben. Die restlichen Mittel werden für das Freischneiden in den nächsten drei Jahren eingesetzt und für eine Fläche „Projekt Herbst 2022“, auf welcher noch einmal 0,7 Hektar aufgeforstet werden sollen, verwendet.

Das Ehepaar, das beruflich auf dem gesamten Globus tätig war und sich nun im Ruhestand befindet, kam mit dem Ansinnen auf die Stadt Schwarzenborn zu, einen Beitrag zur Wiederaufforstung von Waldflächen im Naturpark Knüll zu leisten. Dabei war ihnen von Anfang an wichtig, dass ihre Investition transparent, nachhaltig und regional begleitet wird. Nach Darstellung der Ist-Situation im Stadtwald Schwarzenborn konnte sich das Ehepaar Grütters-Santiago unter Führung des Bürgermeisters und des Revierleiters einen ersten Eindruck verschaffen. An einem nebeligen Wintertag ging man mit Eindrücken an einen bedauerlichen Waldzustand im Knüll auseinander.

„Die Darstellung des Ist-Zustandes sowie die Offenheit und herzliche Aufnahme durch die Stadt Schwarzenborn geben uns ein gutes Gefühl für ca. zwei Hektar Wiederaufforstung die Kosten zu übernehmen“, so Eckard Grütters-Santiago.

Außerdem teilte Grütters-Santiago folgendes mit: „Uns hat die Art der Wiederaufforstung hier in Schwarzenborn überzeugt und wir finden, dass dies für den Fortbestand unserer deutschen Waldlandschaften unbedingt notwendig ist. Da der Knüll in absehbarer Zeit wohl nicht von irgendwelchen Bauvorhaben (neue Autobahnen oder Wohnsiedlungen) betroffen sein wird und durch seine Höhenlage auch in trockeneren Jahren immer noch etwas Niederschlag abbekommen wird, sehen wir beide die Aufforstung in diesem Bereich als zukunftsweisend und nachhaltig an. Wichtig wäre uns auch, dass der ‚neue’ Wald für die nächsten Jahrzehnte weitestgehend naturbelassen bleibt und nicht wirtschaftlichen Interessen unterworfen wird.“

„Dank der Vermittlung durch das Forstamt Neukirchen entstand der Kontakt zur Spenderfamilie Grütters-Santiago und ich bin stolz und froh, dass somit ein wesentlicher Beitrag zur Wiederaufforstung und damit zur Nachhaltigkeit unseres Waldbestandes für zukünftige Generationen zustande gekommen ist.“, freut sich Bürgermeister Jürgen Liebermann.  

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