In Schwarzenborn wird investiert

Besuch vom Brigadegeneral: 2,5 Millionen Euro für die Knüllkaserne

Schwarzenborn. Beim Jägerbataillon in Schwarzenborn kommen laut Brigadegeneral Michael Matz erste Anzeichen einer Veränderung der Bundeswehr an. Seine beste Nachricht: An den Standorten wird dabei nicht gerüttelt werden.

„Seit Jahren war die Bundeswehr die Spardose der Nation“, sagte der General, stellvertretender Kommandeur der 1. Panzerdivision, beim Besuch des südlichsten Standorts der Norddivision im Gespräch mit der HNA. In die Infrastruktur der Knüllkaserne werden 2,5 Millionen Euro investiert. Dabei geht es um Sanierung der Unterkünfte, Erneuerung der Elektrik und der Wasserversorgung.

Auch soll es eine Abkehr von der bisherigen Ausrichtung der Bundeswehr an Auslandseinsätzen geben. Die Aufgaben werden sich wieder vor allem an der Landes- und Bündnisverteidigung ausrichten, erklärt Matz. Spürbar wird dies bereits im Jägerbataillon, das Matz als „einen der einsatzerfahrensten Verbände der Bundeswehr“ bezeichnet. So werden die Soldaten der Knüllkaserne zwar erneut als Schnelle Eingreiftruppe für den Norden Afghanistans in Alarmbereitschaft sein, im Gegensatz zum Einsatz vor sechs Jahren wird die Schwarzenbörner Kampftruppe allerdings nicht vor Ort aktiv – verlängerter Arm wird ein georgischer Verband sein, der noch in diesem Jahr in der Knüllkaserne fit für die gefährliche Mission gemacht wird.

Auch die materielle Ausstattung wird sich verbessern, verspricht Matz. Endlich werde die Boxer-Flotte weiter anwachsen. Im Bataillon war das gepanzerte Transportfahrzeug (GTK) für die gesamte Bundeswehr getestet worden. 30 der GTK-Boxer gibt es bereits in Schwarzenborn, 24 weitere werden erwartet. Dafür müssen weitere Hallen und Parkplätze gebaut werden.  

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