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Ehemalige Panzermörser-Kompanie traf sich in Kaserne 

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Von: Sylke Grede

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Auf dem Foto sind etwa 25 der ehemaligen Soldaten zu sehen. Sie stehen für das Gruppenfoto nebeneinander.
Ehemalige Soldaten der Schweren Panzermörser Kompanie des ehemaligen Panzergrenadierbataillins 152 trafen sich im Knüll, dabei besuchten sie auch die Knüllkaserne. © Ehemaligen-Gruppe

Die Vorfreude und Anspannung auf das Wiedersehen der „Alten Kameraden am Knüll“ war sehr groß. Bereits im Vorfeld wird fleißig geappt und gemailt.

Neukirchen/Schwarzenborn – Nach nun mehr als zehn Jahren haben sich die ehemaligen Soldaten der 5., später der 6. Kompanie des damaligen /Panzergrenadierbataillons 152 jetzt wieder am Knüll getroffen. Aus den Jahren 1981 bis 1996 trafen sich 23 Offiziere und Unteroffiziere der alten Panzermörserkompanie aus dem ganzen Bundesgebiet zu einem Wochenende im Landhotel Combecher in Neukirchen.

Älteste Teilnehmer waren Wolfang Ide, erster Kompaniefeldwebel der Einheit, und Gerhardt Kerfin ehemaliger Kompaniechef, der aus dem Saarland anreiste, um seine militärische Heimat wiederzusehen und Freunde aus dieser Zeit zu besuchen. Jörg Kley, ehemaliger Panzermörsertruppführer, hatte auf den Tag genau vor 40 Jahren seinen Dienst in der Bundeswehr begonnen.

„Unseren Humor haben wir noch wie in alten Tagen“

Es gibt viel zu berichten. Neben den privaten Erlebnissen aus der Zeit nach der Bundeswehrzeit kommen Ereignisse und Geschichten aus dem Dienst mit dem Panzermörser immer wieder zum Vorschein. Über das ein oder andere Missgeschick im Dienst wird heute reichlich gelacht.

„Wir sind zwar alle sichtbar älter geworden, aber gemeinsamen Spaß an der Sache, die Kameradschaft und unseren Humor haben wir immer noch wie in alten Tagen“, beschreibt Stefan Meyer, ehemaliger Kompanietruppführer das Wochenende mit seinen ehemaligen Kollegen.

Besichtigung der Knüll-Kaserne

Ein besonderer Höhepunkt ist die Besichtigung der Knüll -Kaserne in Schwarzenborn. Die Anfrage an das Jägerbataillon 1, dem Folgeverband der 152er, wird sehr schnell mit „machen wir gerne“ von Oberstleutnant Marcel Brattig, dem stellvertretender Bataillonskommandeur Jägerbataillon 1, beantwortet.

Oberstabsfeldwebel Henning Kuhl nimmt sich dann die Zeit, den „alten Kameraden aus der Panzermörserei“ den Stand der Dinge aus heutiger Sicht zu erläutern und wirft einen Blick in die Zukunft.

Der Vortrag ist kurzweilig und wird mit Spannung verfolgt. Beeindruckend wirkt auf die Ehemaligen-Gruppe der komplexe Ausbildungswertegang der (früher) „Beobachter“, heute Joint Fire Support Teams. Mit einem Blick in die brandneuen Unterkünfte in der Kaserne, gefolgt von einem Rundgang durch die Traditionsräume geht der Tag am Standort zu Ende.

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