Ausstellung über Waldarbeit und Forsttechnik im Sommer auf dem Übungsplatzgelände der Bundeswehr

Grünes Licht für Forstmesse im Knüll

Das Drohnenbild zeigt das Übungsplatzgelände Wilsberg der Bundeswehr in Schwarzenborn
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Die weltgrößte Forstmesse war auf dem Bundeswehrgelände in Schwarzenborn für den vergangenen Sommer geplant gewesen. Sie findet jetzt mit neuem Konzept Anfang Juli statt.

Für die im vergangenen Jahr verschobene Forstmesse in Schwarzenborn stehen die Zeichen auf Grün: Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) hält an dem genannten Termin fest. Die Messe wird mit neuem Konzept stattfinden. Drinnen und draußen werden getrennt.

Schwarzenborn - „Wir haben Corona bedingt ein völlig neues Format für die KWF-Tagung 2021 entwickelt“, sagt Dr. Heinz-Werner Streletzki, Vorstandsvorsitzender des KWF. „Den „Indoor“-Part, den KWF-Kongress, werden wir digital vom 21. bis 25. Juni veranstalten, sodass die Expo, als reine Freiluftmesse vom 30. Juni bis 3. Juli ablaufen kann.“ Zusätzliche Sicherheit soll das umfassende Hygienekonzept und, unter anderem, verpflichtende Selbsttests. Streletzki ist zuversichtlich, dass das KWF mit diesem neuen Format die Tagung anbieten kann und für alle Teilnehmenden eine sichere Veranstaltung gewährleisten könne. Auch der Ausstellerzuwachs in den letzten Wochen sei als deutliches Signal aus der Branche zu verstehen. Diese Rückmeldungen zeigen dem Kuratorium deutlich, dass eine weitere Verschiebung keine Option sei.

Im Zuge des neuen Hygiene- und Sicherheitskonzepts wurden die Großzelte auf der Fläche aufgelöst und die Aussteller auf neue, geeignete Standflächen verteilt. Zusätzlich garantiert das Konzept den Teilnehmenden ausreichend Platz auf dem Rundweg und an den Ausstellungsständen.

Hierfür wurden der Rundweg verbreitert, die Abstände zwischen den Ausstellerflächen erhöht, die Einlassbedingungen geändert, Hygienespender auf dem Gelände verteilt und viele weitere Maßnahmen getroffen, um eine sichere Durchführung sowohl der Fachexkursion als auch der Expo zu garantieren.

„Die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten stehen für uns an erster Stelle. Es finden ein ständiger Austausch und Rückkopplung mit allen Partnern, Ausstellern und Behörden in der Region statt.“, betont der Projektleiter der KWF-Tagung, Bernhard Hauck. „Mit Rückblick auf den Verlauf der Pandemie im vergangenen Jahr und im Hinblick darauf, dass dieses Jahr zusätzlich das Impfgeschehen angelaufen ist und in Kürze auch verlässliche Schnelltests in ausreichender Zahl verfügbar sind, stehen die Chancen auch aus Sicht der Behörden gut, dass die Veranstaltung im nun geplanten Umfang stattfinden wird.“, zeigt sich Hauck zuversichtlich.

Bernhard Hauck Messekoordinator

„Im Angesicht von Klimakrise und Waldsterben brauche es mehr denn je den Austausch von Praxis, Wirtschaft und Forschung.“

Von Sylke Grede

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