Haushalt Schwarzenborn mit positivem Ergebnis

Schwarzenborn. Die Schwarzenbörner bemühen sich weiter fleißig, ihre Schulden abzubauen und sehen auch für das kommende Jahr wieder ein Plus in ihrem Etat vor.

Das erklärte Bürgermeister Jürgen Kaufmann, als er den Haushalt in der Sitzung der Stadtverordneten einbrachte. Der Überschuss beträgt 83.000 Euro.

Er soll auch dazu beitragen, dass 2015 keine Kredite aufgenommen werden. Um 104.000 Euro will die Stadt die Schulden reduzieren und damit am Ende des kommenden Jahres einen Schuldenstand von 867.000 Euro vorweisen. Dazu soll auch das sparsame Investitionsprogramm beitragen.

Geld für Feuerwehr

Die Feuerwehr bekommt 5000 Euro für Arbeiten in der Knüll-Kaserne und 12.000 Euro sind für den Digitalfunk geplant. 40.000 Euro sind für das Programm Stadtumbau West vorgesehen, 2000 Euro sollen in die Computerhardware fließen und 5000 Euro sind noch für die Löschwassserzisterne fällig. Und der Stellenplan der Gemeinde werde sich nicht verändern.

Mit diesem Konzept gelinge es der Gemeinde, die Gebühren stabil zu halten und sie werde sogar 10.000 Euro in die Abwasserrücklage geben. So könne die Stadt die Defizite aus den Jahren 2011 und 2012 ausgleichen. Kaufmann meinte, damit hätten die Stadtverordneten ihre Hausaufgaben gemacht.

Die Einwohnerzahlen sind aufgrund der Asylbewerber bei der Kaserne und des neuen Melderechtes für Soldaten gestiegen, so dass in zwei Jahren mit erhöhten Schlüsselzuweisungen zu rechnen sei. Er meinte, damit sei Schwarzenborn lebens- und gestaltungsfähig.

Nachtrag fällt positiv aus

Ebenso wie der neue Haushalt weist auch der Nachtrag für 2014 weiter ein Plus auf, sagte Bürgermeister Jürgen Kaufmann in der Sitzung der Mandatsträger. Der Überschuss sei zwar um 62 000 Euro gesunken, als im Ansatz vorgesehen war, aber falle deutlich besser aus, als sich dies im Laufe des Jahres zeitweise dargestellt habe.

Die Stadt habe erhebliche Investitionen für den Aufbau der neuen Feuerwehr in der Knüllkaserne stemmen müssen. Das Ergebnis sank auf 33.000 Euro. Bei der Vorlage des Haushalts waren die Mandatsträger noch von 95.160 Euro ausgegangen. (zty)

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